„Bevor wir gehen“ heißt das autobiografische Theaterstück des „Ensemble des Augenblicks“, das am kommenden Freitag, 2. Oktober, um 20.00 Uhr im Kulturhaus Niemegk Premiere feiert.

20 Frauen aus drei Generationen

Allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz entwickelten die Regisseurinnen Julia Strehler (Bad Belzig) und Ulrike Lykke Langer (Leipzig) mit 20 Frauen aus drei Generationen ein einzigartiges Dokumentar-Theaterstück. Entstanden ist ein intensives und berührendes Werk, das jeweils acht der Laiendarstellerinnen zwischen 14 und 86 Jahren aus ganz Deutschland auf die Bühne bringen, einige sind außerdem über Filmszenen in die Aufführung eingewoben.

Frauen in der Nachkriegszeit

Die Geschichte von „Bevor wir gehen“ dreht sich um Helma und Margit. Sie sind Freundinnen, doch durch die Teilung Deutschlands werden sie nach Ende des 2. Weltkriegs getrennt. In Ost und West erleben sie die Nachkriegszeit, brechen aus alten Rollenbildern aus, sind aber auch geprägt von kriegstraumatischen Erlebnissen, der kirchlichen und gesellschaftlichen Moral und den ständigen Veränderungen des Zeitgeists der Jahrzehnte. Ein intensiver und kraftvoller Dialog zwischen Großmüttern, Müttern und Enkelinnen entspringt, ein Ringen der Generationen um Vergangenheit, Erbe und Zukunft.

Kartenvorbestellung nur online

Karten zu 18 Euro und ermäßigt 13 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. Vorbestellungen werden unter theater@strehler-online.de entgegen genommen. Auf Grund von Corona ist die Anzahl der Plätze pro Aufführung auf 60 begrenzt. Die Karten müssen zwingend vorbestellt werden und sind bis 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse abzuholen.
Aufführungen im Fläming: Premiere am Freitag, 2. Oktober um 20 Uhr; Sonnabend, 3. Oktober um 20 Uhr und Sonntag, 4. Oktober, um 19 Uhr im Kulturhaus Niemegk.