Seit Beginn der Sommerferien können sich Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren, die das Freizeit- und Erlebnisbad in Bad Belzig besuchen wollen, auf freien Eintritt freuen! 3.000 Euro stehen für den kostenlosen Badespaß dank einer großzügigen Spende zur Verfügung. Darüber informierte Bürgermeister Roland Leisegang in der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause.

Sammelbox für Pfandbons im Edeka-Markt von Michael Wipfli

Supermarktbetreiber Michael Wipfli hatte nicht zum ersten Mal neben dem Flaschenautomaten in seinem Edeka-Markt eine Sammelbox angebracht, in die Kunden - so sie wollten - ihren Pfandbon für einen guten Zweck werfen konnten.  In regelmäßigen Abständen wird die Box geleert und der Wert der Bons für einen guten Zweck gespendet. Nachdem in der Vergangenheit unter anderem die Kitas „Lindenzwerge“ und „Tausendfüßler“ sowie die Grundschule „Geschwister Scholl“ in den Genuss einer Spende kamen, ist es jetzt das Freizeit- und Erlebnisbad beziehungsweise Kinder, die dort baden gehen.

2500 Euro durch Pfandbons gesammelt, Edeka-Betreiber gibt 500 Euro dazu

Als die Sammelbox kürzlich geleert wurde, summierten sich die gespendeten Pfandbons auf stolze 2.500 Euro. Michael Wipfli legte noch einmal 500 Euro dazu und überwies damit 3.000 Euro an die Stadt.
Da das Freizeit- und Erlebnisbad bedingt durch die Coronavirus Pandemie auch in diesem Jahr nach einem Hygienekonzept geöffnet und der Besuch an drei Schwimmzeiten täglich gebunden ist, hatten die Stadtverordneten bereits im Vorfeld beschlossen, wie im vergangenen Jahr den Eintrittspreis für alle Badnutzer auf 1 Euro pro Badezeit zu begrenzen. Auch weil Attraktionen wie die große Rutsche und der Strömungskanal nicht in Betrieb genommen werden dürfen. Das bedeutet zugleich, dass die von Michael Wipfli überwiesene Spendensumme 3.000 mal kostenlosen Badespaß bedeutet. Sammeln sich in den Ferien weitere Pfandbons in der Box am Flaschenautomaten, könnte - so der Supermarktbetreiber - die Auktion verlängert werden.

Michael Wipfli unterstützt auch weiterhin regionale Projekte

Abgenommen wird die Sammelbox jedoch auf keinen Fall. „Mir ist immer wichtig, kleine Projekte in unmittelbarer Nähe zu unterstützen“, erklärt Michael Wipfli und ergänzt: „Wer Anregungen für entsprechende Projekte hat, kann sich gern bei mir melden.“