Etwa um 1910 entstand diese von Hand kolorierte Ansichtskarte aus Brück - darstellend das Berliner Tor von der Lindenallee aus gesehen. Die Lindenallee gibt es teilweise noch heute. Die Bäume säumen von Neuendorf aus kommend, die Straße nach Brück.

Im Osten das Berliner Tor und im Westen das Belziger Tor

In der Brücker Chronik (Bd. 1) von Kurt Zoglowek heißt es das Tor betreffend: „Zu den Befestigungen der Stadt gehörten auch die beiden Tore. Im Osten lag das Berliner Tor und im Westen das Belziger Tor. Das erste wurde auch ‚Heidetor‘ genannt. Wie es vor Jahrhunderten ausgesehen hat, wissen wir nicht. Anzunehmen ist, dass es ein aus Holz errichtetes, die Straße überquerendes Torhaus war, das mit Rohr oder Schindeln gedeckt war. Durch das Tor führte die Straße. Die Torflügel wurden mit beginnender Dunkelheit geschlossen. In ihm lag die Wohnung des Torwächters, dazu Wachstuben und Arrestlokale.“

Bestrebungen das Stadttor wieder aufzubauen

1834 wurde dieses Tor abgerissen und durch zwei einfache Pfeiler mit kurzen Mauerflügeln ersetzt. Letzter Überrest davon ist ein erhaltener Pfeiler, in der rechten Bildhälfte der aktuellen Aufnahme deutlich zu erkennen.
Seit einiger Zeit gibt es neuerliche Bestrebungen das Stadttor wieder aufzubauen. Stadttor Spendenaktien werden verkauft, um Geld für das Vorhaben einzuwerben.

Einst und jetzt



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