Die Lambertuskirche in Brück ist ein Gotteshaus mit bewegter Geschichte. 1575 wurde sie erstmals schriftlich erwähnt. Vom Dreißigjährigen Krieg an brannte die Kirche dreimal ab. Letztmals am 8. August 1764. Damals brach in Brück ein Feuer aus, dass die halbe Stadt mitsamt der Kirche einäscherte. In den Jahren 1766/67 wurde die Brandruine notdürftig hergerichtet, damit zumindest wieder Gottesdienste gefeiert werden konnten. Die Brücker Chronik berichtet, dass sich Gottesdienstbesucher jedoch noch lange Zeit eigene Sitzgelegenheiten für den Kirchgang mitbringen mussten.

Der Neubau der Kirche wurde 1776 durch Superintendent Klotzsch aus Belzig geweiht

1773 war die Gemeinde in der Lage, den Neubau der Kirche in Auftrag zu geben. Drei Jahre später, am 30. Juni 1776, wurde sie durch Superintendent Klotzsch aus Belzig geweiht. Obgleich das Gotteshaus damit wieder seiner Bestimmung zugeführt worden war, fehlte es der Kirche weiterhin an ihrem Turm. Aus Kostengründen konnte er nicht mit repariert werden. In der Chronik heißt es, dass sich der bauliche Zustand der Turmruine immer weiter verschlechterte. Erst 1842, mittlerweile vom Einsturz bedroht, wurden die Reste abgebrochen und endlich ein neuer Kirchturm erbaut. 2010 erfuhr das Gotteshaus eine neuerliche umfangreiche Sanierung.