„Inzwischen ist die Infektionswelle auch hier im Amt Niemegk sichtbar und spürbar. Es gibt einige Familien vor Ort, die direkt von einer Erkrankung und/oder Quarantäne betroffen sind oder waren.
In der letzten Woche vor den Ferien sind viele Schüler zu Hause geblieben und mussten selbständig lernen. Viele Einrichtungen und Geschäfte sind geschlossen. Das stellt Familien vor große Herausforderungen. Arbeit, Begleitung der Kinder beim Lernen, viele große und kleine Sorgen… Wie es im Januar weitergeht, ist jetzt noch nicht abzusehen. Aber wir müssen damit rechnen, dass wir noch eine Weile mit Einschränkungen leben müsse“, sagt die Sozialpädagogin Daniela Geißler aus dem AWO Familienzentrum Niemegk.

Kindern, Jugendlichen und Familien Unterstützung bieten

„Gern möchten wir das Programm des Familienzentrums ab Januar der besonderen Situation anpassen und den Schwerpunkt darauf legen, Kinder, Jugendliche und Familien dabei zu unterstützen, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Familien haben bereits im Frühjahr eine ähnliche Situation erlebt und wissen, wo sie an ihre Grenzen gekommen seid. Nun seid ihr, Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern als Experten gefragt. Wir möchten von euch wissen, was euch als Familie helfen würde, um Überlastungssituationen zu vermeiden. Welche Schwierigkeiten seht ihr auf euch zukommen? Was wünscht ihr euch vom Familienzentrum? Wir können uns zum Beispiel vorstellen, Lernzeiten im Familienzentrum anzubieten, zu denen ihr mit euren Kindern kommen könnt, wenn ihr mit einer Aufgabe nicht zurechtkommt. Wer hat daran Interesse?“

Vielfältige Kontakt- und Unterstützungsmöglichkeiten

Über die Beantwortung freut sich das Team des Familienzentrums. Gern per Mail (daniela.geissler@awo-potsdam.de) mit Angabe der Kontaktdaten, damit sich das Team im Januar melden und auch direkte Angebote planen kann.
Daniela Geißler: „Verteilt unsere Anfrage gern auch an andere Familien weiter. Scheut euch nicht, euch ans Familienzentrum zu wenden, wenn ihr in einer Notsituation seid. Wir sind zwar über den Jahreswechsel im Urlaub, aber ihr könnt unter 0160/2987863 eine Nachricht hinterlassen. Wir werden den Anrufbeantworter täglich abhören.“
Bei Sorgen können sich Kinder, Jugendliche und Eltern auch an die Nummer gegen Kummer wenden: Kinder- und Jugendtelefon: 116 11 / Elterntelefon: 0800 111 0 550.