"Das ist aber nicht ganz einfach", sagte Landrat Wolfgang Blasig (SPD) noch vor Jahresfrist. Die um die Stadt herum liegenden Naturschutzareale erschweren die Möglichkeiten, dort für die Laga vorübergehende Parkplätze auszuweisen. Nach Blasigs Aussage stehe man jedoch in intensiven Diskussionen und sei bemüht, Lösungen zu finden. Gefunden ist unter anderem bereits ein Areal für den zentralen Besucherparkplatz. Zusätzliche Bus- und Zugverkehre sollen die Besucher des Beelitzer Gartenfestes außerdem dazu ermutigen, vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen.
"Die Stadt Beelitz ist entschlossen, ein exzellenter Gastgeber zu sein", so Blasig weiter und versicherte Unterstützung. Unter anderem sollen Erfahrungen aus der Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion rund um Brandenburg und aus der Bundesgartenschau 2001 in der Landeshauptstadt Potsdam beigesteuert werden.
Blasig lobte vor Journalisten das Engagement der Stadt Beelitz, und wertete die Laga als Instrument, dass sowohl für die Stadt als auch für die Region einen Entwicklungsschub bringen wird. "Deshalb werden wir helfen", versicherte der Landrat und verwies auf erste erfolgreiche Abstimmungen mit der Stadt Beelitz und der Laga Entwicklungsgesellschaft.
Fest eingeplant ist, dass der Landkreis auch in Beelitz eine Gemeinschaftsausstellung organisiert, damit Städte und Gemeinden aus der Region sich in der Spargelstadt präsentieren können. Für die Ortsteile von Beelitz sind zusätzliche Ausstellungsareale vorgesehen. "Kommunen wären gut beraten, wenn sie schon jetzt Ideen entwickeln, die Förderfähig sind", so Blasig weiter.
Zudem warten die Veranstalter der Laga 2022 mit einem neuen Cateringkonzept auf. So sollen die Gäste des Beelitzer Gartenfestes bei ihren Besuchen in der Spargelstadt die Gelegenheit bekommen, feine regionale Köstlichkeiten zu genießen. Die Anbieter und Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Region werden damit für die vollen Teller sorgen. Man darf gespannt sein. "Das wird eine ganz besondere Herausforderung", so Wolfgang Blasig und sicherte auch in diesem Bereich die Unterstützung des Landkreises zu.