Die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) will die Brandenburger Städte fit für die Zukunft machen. Nun wurden acht Modellvorhaben ausgewählt, die bis Ende 2022 vom Land begleitet und finanziell mit bis zu 90.000 Euro unterstützt werden. Auch andere Städte sollen vom Wissenstransfer profitieren.

Arbeitsgruppen werden gegründet

Darunter die Kur- und Kreisstadt Bad Belzig. Neben der etablierten Online-Beteiligung, verschiedenen Workshops, Zukunftswerkstätten und World-Cafés werden drei Arbeitsgruppen zu den gewählten Zukunftsthemen „zukunftsfähige Quartiere“, „vitale Innenstadt“ und „lokale Mobilität“ gegründet. Sie werden im Rahmen von Design-ThinkingWorkshops Ideen entwickeln und über die Online-Plattform zur Diskussion stellen.

Entwicklung neuer Wohnquartiere und Entwicklung der Innenstadt

Im Fokus steht dabei die Formulierung von Grundsätzen und Leitlinien, die bei der Entwicklung neuer Wohnquartiere angewendet werden: die Quartiere werden smart und klimaneutral. Ebenfalls diskutiert wird die Zukunft der Innenstadt, die durch die Corona-Pandemie spürbar leidet. Den „Link“ zwischen Wohnquartieren und Innenstadt stellt die künftige Gestaltung der Nahmobilität her – auch hier werden innovative Lösungsansätze debattiert. Die parallel in Bearbeitung befindliche Digitalisierungsstrategie wird die Erkenntnisse der Beteiligungsprozesse aus „Meine Stadt der Zukunft“ reflektieren und aufnehmen.

Fachkonferenz „Digitale Transformation“

Die Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ umfasst neben den Modellvorhaben einen Wissenstransfer für alle Städte des Landes. Das Expertenwissen und die Arbeitsergebnisse aus den Modellstädten werden in verschiedene Fachkonferenzen und spezifischen Workshops weitergegeben: Die erste Fachkonferenz wird am 21. April 2021 zum Thema „Digitale Transformation“ stattfinden. Die Veranstaltungen sollen bis Ende 2022 die gesamte Bandbreite der Zukunftsthemen veranschaulichen.