Für vier Tage waren junge Vikare zu Besuch im Fläming, um sich einen Eindruck vom Pfarrberuf auf dem Lande zu machen. Die sechs Theologen waren in Raben und Niemegk untergebracht und erlebten hautnah die Arbeit der Kirchengemeinden hier im Fläming.
Die vier Frauen und zwei Männer waren unterwegs in Rädigke, Garrey, Wiesenburg, Medewitz und Bad Belzig und unterhielten sich mit Kommunalpolitikern, Ehrenamtlichen, dem Superintendenten, einer Pfarramtssekretärin und Jugendmitarbeitern, darüber, was Gemeindearbeit hier ausmacht, von der Großstadt unterscheidet und welche Anforderungen und Freiheiten auf eine Pfarrerin oder einen Pfarrer in Kleinstadt oder Dorf zukommen.

Geistliche Arbeit in der Großstadt und auf dem Land

Es ist ein großer Unterschied, ob man als Pfarrer mitten in Berlin mit einer großen Kirche und 6000 Gemeindemitgliedern arbeitet, oder im Brandenburger Land 13 Kirchen mit 850 Seelen betreut. Um auch diese Seite der Arbeit eines Pfarrers kennenzulernen gibt es in der Ausbildung für Vikare seit ein paar Jahren das Landmodul. Eine Woche im Herbst und eine Woche im Februar kommen Vikare aus Berlin zu Pfarrern aufs Land und lassen sich Einblicke in deren Arbeitsalltag mit seinen Chancen und Problemen geben.