Die Stichwahl hat einen eindeutigen Gewinner hervor gebracht: Marko Köhler setzte sich eindeutig vor seinen Konkurrenten Christian Große.
Die Mittelmärker haben gewählt. Die Entscheidung steht fest: Marko Köhler (SPD) aus Gömnigk wird der neue Landrat in Potsdam-Mittelmark. Er setzte sich in der Stichwahl eindeutig gegen Christian Große aus Werder (Havel) durch. Köhler wird damit am 1. April das Amt von Wolfgang Blasig (SPD) übernehmen und diesen damit in den Ruhestand verabschieden.

Marko Köhler setzt sich in allen 19 Städten und Gemeinden des Landkreises durch

Die Wahlbeteiligung ist mit 24,7 Prozent landkreisweit gering. 66,4 Prozent der Wähler (29.495 Stimmen) entschieden sich für Köhler, 33,6 Prozent (14896 Stimmen) setzen ihr Kreuz für Große. Das notwendige Quorum ist damit erreicht.
In allen 19 Städten und Gemeinden des Landkreises Potsdam-Mittelmark setzte sich der vierfache Familienvater Köhler vor seinen Konkurrenten.
Im Amt Brück, der Heimat Marko Köhlers, lag die Wahlbeteiligung bei 30,5 Prozent. 73,8 Prozent der Wähler möchten ihren Amtsdirektor in der Funktion des Landrates erleben. In Werder (Havel), Christian Großes Heimat, lag die Wahlbeteiligung bei 26,7 Prozent. 56,5 Prozent der Wähler stimmten für Marko Köhler, 43,5 für Christian Große.

Wahlbeteiligung gering im Amt Wusterwitz und Ziesar, eher hoch in Seddiner See und Niemegk

Die Wahlbeteiligung war relativ hoch in Seddiner See. 52,3 Prozent der Wahlberechtigten stimmten ab. In Niemegk nahmen 34,6 Prozent und in Wiesenburg 31,3 Prozent der Wähler ihr Wahlrecht in Anspruch, in Bad Belzig wählten 33,1 Prozent.
Eher gering hingegen die Wahlbeteiligung in Teltow mit 19,4 Prozent, im Amt Beetzsee mit 18 Prozent, in Ziesar mit 17,8 Prozent und im Amt Wusterwitz mit 17,3 Prozent.