Des Deutschen liebstes Haustier ist zweifelsohne der Hund. Doch wer einen Hund hält, übernimmt Verantwortung. Diese beginnt mit der artgerechten Fütterung, Pflege und Unterbringung des Hundes und endet mit der Entsorgung der Hinterlassenschaften.
Auch beim Spazieren gehen endet die Verantwortung für den Vierbeiner nicht. Immer wieder erregen sich die Gemüter über rücksichtslose Hundehalter.

Hinterlassenschaften von Hunden sind zu beseitigen

Die einen ärgern sich über die Hinterlassenschaften von Hunden, andere über die mangelnde Rücksicht mancher Hundehalter. Für die Hinterlassenschaften ist immer das Herrchen/Frauchen zuständig. Viele Hundehalter gehen mit ihren Hunden gern über Wiesen und Äcker, damit diese sich mal richtig austoben können. Oft macht der liebe Vierbeiner dort auch sein Geschäft. Dass das zwischen erntereifem Gemüse, wie Salat oder Kartoffeln, äußerst unappetitlich ist, wird jeder einsehen. Doch auch im Getreide oder auf den Wiesen ist Hundekot problematisch.

Hundekot auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen kann Krankheiten übertragen

Deshalb bitten die Landwirte darum, die Hunde nicht auf Wiesen oder Feldern laufen zu lassen, gegebenenfalls Hundehaufen zu entfernen. Der Grund: Hundekot kann mit Parasiten verunreinigt sein. Hundekot auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen wird beim Mäh- und Erntevorgang in das Futter eingemischt und kann Krankheiten übertragen. Bei Rindern kann beispielsweise der Hundebandwurm zu Tot- oder Fehlgeburten führen. Brücker Landwirte werden an besonders betroffenen Fläche Informationsschilder zu diesem Thema aufstellen.