Vor beinah fünf Wochen startete die Aktion „Brück läuft um die Welt“, initiiert von Gunnar („Leistner“) Jacobi und Marko Kaplick vom FSV Brück. Dabei kann sich jeder, ob Frau oder Mann, Jung oder Alt sich laufend, radelnd, walkend, oder mittlerweile Skifahrend einbringen, dies aber mit einer Lauf-App dokumentieren. Für jeden Kilometer spenden ein paar engagierte Unternehmer aus der Region 1 Cent, der dem Naturbad Brück zugute kommt.

Aus nah und fern

Von Beginn an legte der FSV Brück 1922 Wert darauf, dass es kein interner Vereinswettbewerb ist. So beteiligen sich ehemalige Brücker, die ihre Heimat vor Jahren verlassen haben an dieser Aktion, selbst aus den USA kommen etliche Kilometer in den Sammelpool hinzu. Doch aus der Nähe ist der Zuspruch ebenfalls groß. Vereine aus dem Ort erklärten sich sofort bereit, wie auch die befreundeten Fußballer aus der Nachbarschaft vom SV Traktor Schlalach. Vergangenen Sonnabend kündigten sie ihren Besuch an und wurden von einer kleinen Brücker Delegation empfangen.

Unter freiem Himmel

Am unkompliziertesten ist ein Treffpunkt unter freiem Himmel und was lag da näher als das Naturbad Brück. Bademeister Jörg Brandenburger ließ die Kicker ins Bad, die sich unter Gewährung des Sicherheitsabstandes für ein Foto aufstellten. Der jetzige Traktor-Trainer David Günther zeigte sich über die Idee aus Brück begeistert und überredete seine Spieler zum Mitmachen. Normalerweise kommen täglich drei bis fünf Meldungen aus dem Nachbarort. Damit leisteten auch die Schlalacher ihren Beitrag zu der gewaltigen Summe von mehr als 14.000 Kilometer, die die Organisatoren bis zum Freitagvormittag zählten.

Ein Drittel geschafft

Nach den heftigen Schneefällen vom Wochenende sind die Zahlen zwar etwas zurück gegangen, doch nach wie vor sind die Leute aktiv. Anstatt zu joggen oder Radfahren, sind es halt Winterwanderungen, Langlaufski oder Ergebnisse von den Hometrainern die die Kilometerzahl anwachsen lassen. Das erste Drittel der Erdumrundung ist auf jeden Fall geschafft und wenn die Witterungsverhältnisse sich verbessern, wird sich der „Kilometerzähler“ wieder schneller drehen.