Geprägt durch die eigenen Lebenserfahrungen - durch die Mischung aus guten und schlechten Momenten, aus Glück und Trauer, aus Siegen und Niederlagen - wirkt Christina Kuserau heute, mit 39 Jahren, aufrecht und stark. Die blonde, groß gewachsene Mutter dreier Kinder, hat die Selbsthilfegruppe Emotionaler Missbrauch gegründet.

Christina Kuserau erlebte emotionalen Missbrauch seit ihrer Kindheit

Selbst auf der Suche nach Unterstützung, die sie in Potsdam-Mittelmark nicht finden konnte, entschloss sie sich zu diesem Schritt, der gleichzeitig ein Schritt in die Öffentlichkeit darstellt. „So möchte ich das“, sagt Kuserau. „Ich selbst habe emotionalen Missbrauch bereits in der Kindheit erlebt. Und bin immer wieder an dieselben Männer geraten. Narzissten, die mir immer wieder und wieder das Gefühl gaben, nichts zu sein, nichts zu können, nichts zu haben.“ Christina Kuserau hat sich nach vielen Jahren aus dieser Spirale befreit. Sie möchte ein Beispiel sein und möchte helfen.

Nächstes Treffen am 15. Oktober im Mehrgenerationenhaus Brück

Die Mutter einer behinderten Tochter und zweier Söhne bietet einmal monatlich im Mehrgenerationenhaus Brück, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, ein Gruppentreffen an, das nächste am 15. Oktober ab 18.00 Uhr. „Ich weiß, dass es schwer ist, diesen Weg zu gehen, sich aus einer vom Narzissten geprägten und beherrschten Beziehung zu lösen. Opfer, sowohl weiblich als auch männlich, rutschen in eine passive Rolle, verlieren den Blick auf sich, auf ihre Bedürfnisse, lassen sich von der kontinuierlichen Kritik und der Manipulation über Jahre erniedrigen. Ich biete Raum und Zeit zum Austausch von Erfahrungen, zur Suche nach Lösungen.“
Christina Kuserau ist erreichbar unter der Telefonnummer 0175/3757032, per Mail an kuserauchristina@gmail.com und auch über die Homepage de Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen unter www.kis-pm.de.

Kontakt

Christina Kuserau ist erreichbar unter der Telefonnummer 0175/3757032, per Mail an kuserauchristina@gmail.com und auch über die Homepage de Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen unter www.kis-pm.de.