222 kleine Erdenbürger erblickten 2020 zwischen Bad Belzig und Brück, Niemegk und Wiesenburg das Licht der Welt. Das sind 12 Babys mehr, als im Jahr zuvor - als in hiesiger Region 208 Kinder geboren wurden.
Spitzenreiter in Sachen Nachwuchs ist das Amt Brück. Dort wurden 91 Geburten (2019: 73) im Einwohnermeldeamt angezeigt. Gefolgt von der Stadt Bad Belzig mit 79 Geburten (2019: 89), dem Amt Niemegk mit 28 (2019: 24) und der Gemeinde Wiesenburg/Mark mit 24 (2019: 22).

Von Lia bis Lasse

Auch die immer wieder interessierende Frage, welche Namen Eltern ihren Kindern hierzulande mit auf den Lebensweg geben, waren die Verwaltungsmitarbeiter so freundlich, zu beantworten. So waren im Amt Brück Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben „L“ im vergangenen Jahr besonders beliebt. Lia, Lotta, Linus und Lasse stehen stellvertretend dafür.

Drei Hausgeburten

Die 42 Mädchen und 49 Jungen (2019: 38 Mädchen, 35 Jungen) erblickten - bis auf drei Hausgeburten in Borkwalde und eine in Brück - in den Geburtskliniken in Brandenburg an der Havel, Potsdam, Lutherstadt Wittenberg, Berlin, Luckenwalde und Halle (Saale) das Licht der Welt.
Erik, Johann und Arne sowie Ida, Friederike und Tilda gehören wiederum zu den klangvollen Namen, mit denen Kinder bedacht wurden, die seit 2020 in Bad Belzig aufwachsen. Die Vornamen Liam, Matheo, Anton und Ava waren bei den Eltern sogar so beliebt, dass sie mehrmals gewählt wurden. Die 79 kleinen Erdenbürger - 40 Mädchen und 39 Jungen (2019: 38 Mädchen, 51 Jungen) kamen in den Geburtskliniken in Brandenburg an der Havel, Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Berlin, Pasewalk, Dessau-Roßlau und Herzberg (Elster) zur Welt.

15 Mädchen und 13 Jungen im Amt Niemegk geboren

Anton, Lio, Quendolin und Emil sowie Mina, Paula, Larina und Emilie gehören wiederum zu den 28 Kindern, deren Geburt im Einwohnermeldeamt des Amts Niemegk registriert wurden. Die 15 Mädchen und 13 Jungen (2019: 14 Mädchen, 10 Jungen) erblickten - bis auf eine Hausgeburt - in Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Luckenwalde, Berlin und Brandenburg an der Havel das Licht der Welt.

8 Mädchen und 16 Jungs in Wiesenburg Zuhause

Während sich die Zahl der geborenen Mädchen und Jungen hier wie dort gewöhnlich fast immer die Waage hält, gab es diesbezüglich in der Gemeinde Wiesenburg/Mark im vergangenen Jahr eine kleine Besonderheit. Die 24 Neugeborenen stehen für acht Mädchen und doppelt soviel - also 16 Jungen (2019: 9 Mädchen, 13 Jungen). Sie wurden in Lutherstadt Wittenberg, Potsdam, Brandenburg an der Havel, Dessau-Roßlau und Berlin geboren und heißen unter anderem Bryan, Theo, Piet, Ella, Leni und Malina.

Trend bleibt bei mehreren Vornamen

Beliebt wie in den vergangenen Jahren war auch, dem Nachwuchs gleich mehrere Vornamen mit auf den Lebensweg zu geben. Therese Irma, Fritzi Mathea und Elisabeth Lucia sowie Anton Alois, Maxim Friedrich und Eilias Heinz (alle Wiesenburg) stehen stellvertretend für die Babys, die zwei Vornamen erhielten. Während Amadea Heide Gudrun, Lilu Anni Elsa, Charlotte Ella Hilde und Kalle Willi Olaf (alle Niemegk) von ihren Eltern jeweils sogar mit drei Vornamen beschenkt wurden.
Das Fazit in Sachen Namenswahl offenbart aber auch, dass neben bodenständigen Rufnamen hin und wieder auch auf ausgefallene und hierzulande selten zu hörende Vornamen zurückgegriffen wird. Faye Aemilia, Yael Matea, Levi Lou und Quendolin stehen stellvertretend dafür.

Fünf Zwillingspaare erblickten das Licht der Welt

Zu guter Letzt noch ein statistischer Blick auf die Zahl der Mehrlingsgeburten. So erblickten 2020 fünf Zwillingspaare (zwei in Brück und drei in Bad Belzig) das Licht der Welt - während sich in 2019 vier Elternpaare (eines in Bad Belzig und drei in Brück) über Babyglück im Doppelpack freuen konnten.