In Großschutzgebieten konnten Interessierte während der Langen Nacht der Naturwacht auf die vielfältigsten Exkursionen mit der Naturwacht gehen. Im Hohen Fläming ging es auf eine abendlichen Exkursion, um die Lebensgewohnheiten und Besonderheiten einer Tierart, die meist unentdeckt in der Dunkelheit auf Beutefang fliegt, näher kennen zu lernen: der Fledermäuse.

Junior Rangers führten die Gäste durch die Stationen

Dabei wurde die Naturwacht tatkräftig von den Junior Rangern und Freiwilligen unterstützt. Sie regelten die Anmeldung zu Beginn, klärten über die Hygienestandards auf, führten die Gäste von Station zu Station, dokumentierten die Veranstaltung und halfen selbstverständlich beim Auf- und Abbau der Stationen.
Die Gäste erfuhren in einem Vortrag einiges über den Nutzen der Fledermäuse  und konnten selbst für ihren Schutz aktiv werden. Sommerquartiere zum Mitnehmen wurden für die kleinen „Flugsaurier“  gebaut. Diese können nun in Eigenregie angebracht werden, als Angebot für den Tagesschlaf in der Sommerzeit. Oftmals gibt es keine Höhlenbäume oder Hohlräume in Mauerwerken, in denen Fledermäuse den Tag verschlafen können.

Selbstgebastelte Fledermäuse zum Andenken

Bereits durch die 5. Klassen der Grundschule Niemegk angebrachte Kästen, wurden an diesem Abend kontrolliert. Beim Netzfang konnten die kleinen flauschigen, possierlichen Fledermäuse mit ihren großen Ohren im Original betrachtet werden. Wer am Ende der Veranstaltung die kleinen Jäger der Nacht liebgewonnen hatte, konnte auch noch einen selbstgebastelten mit nach Hause nehmen.