Welche Zukunft haben unsere kleinen Kirchengemeinden? Am Freitag, 11. September, wird um 17.30 Uhr in die Marienkirche Bad Belzig zu einer Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der Kirchenleitung aus Berlin eingeladen.

Mitgliederanzahl kleiner Kirchen

Thema ist die Frage: Wie viele Mitglieder braucht eine Kirchengemeinde um weiterhin eine selbstständige Körperschaft öffentlichen Rechts zu sein?
Bei ihrer nächsten Synode wird sich die Landeskirche mit der Frage nach einer Mindestgemeindegliederanzahl für Kirchengemeinden beschäftigen und diese vermutlich auf 300 Mitglieder setzen. Viele der Gemeinden in den Flämingdörfern liegen unter dieser Grenze. Was bedeutet das für deren Zukunft? Was sind Pläne, Möglichkeiten, Vorteile und Nachteile?

Zukunft der Gemeinden

Der Diskussionsabend ist Teil des Konsultationsprozesses „Zukunft der Gemeinden“, bei dem die Mitglieder der betroffenen Kirchengemeinden zu Wort kommen sollen und sich mit ihren Sorgen, Wünschen und Problemen in die Strukturdebatte einbringen können.
Pröpstin Dr. Christina-Maria Bammel wird persönlich anwesend sein, den derzeitigen Stand der Überlegungen darstellen, sich den Fragen des Publikums stellen und mögliche Vorgehensweisen für die Gemeinden verabreden.

Miteinander ins Gespräch kommen

„Strukturveränderungen lösen oft Ängste aus. Für viele Gemeinden besteht die Sorge, dass Gewachsenes kaputt gemacht werden könnte. Darum,“ so Dr. Bammel, „ist es umso wichtiger, miteinander zu reden und vielfältigen Veränderungsmöglichkeiten so Raum zu geben, wie es passt. Die eigentliche Transformation findet schon längst statt. Sind wir geistesgegenwärtig genug, darauf Einfluss zu nehmen?

Prognosen entgegen stellen

Niemand will doch vor Prognosen resignieren. Ehrenamtliche und Berufliche in kleinen Gemeinden stöhnen seit langem über das hohe Maß an Verwaltungsaufgaben, die verbunden sind mit dem Status der Körperschaft öffentlichen Rechts. Was könnte da entlasten? Wie kann man diese Verpflichtungen so reduzieren, dass die Gemeinden ihre eigentlichen Aufgaben machen können? Darum geht es in Gesprächen, die wir vor allem in den ländlichen Räumen führen möchten.“
Wer an diesem Diskussionsabend teilnehmen möchte, bitte anmelden: 03382/291, suptur.lehnin@ekmb.de.