Die Aktion „Brück läuft um die Welt“, die am 10. Januar initiiert wurde, ist ein Erfolg, mit dem die Organisatoren vom FSV Brück 1922 nicht unbedingt gerechnet haben. Gunnar Leistner ist im Internet auf ein ähnliches Projekt im westfälischen Münster gestoßen und kam nach Rücksprache mit Marko Kaplick auf die Idee, solch eine Aktion auch in Brück anzubieten.
Worum es geht, ist schnell erklärt: Jeder Teilnehmer lädt sich eine Lauf-App herunter, damit er seine Bewegung dokumentieren kann. Dabei ist es gleichgültig, ob er Joggen oder Walken geht, mit dem Fahrrad seine Runden dreht oder in den vergangenen Tagen die ungewohnte Schneepracht nutzte und mit den Langlaufskiern unterwegs war.
Dabei entsteht zweierlei Nutzen. Zum einen für den Aktiven, der seinem Körper Gutes tut und zum anderen für das Naturbad Brück. Die Organisatoren Leistner und Kaplick hatten die örtlichen Firmen angesprochen, ob sie bereit wären für einen guten Zweck zu spenden. Die Bereitschaft war vorhanden und so erbringt jeder absolvierte Kilometer 2 Cent für das Naturbad Brück.

Mehr als 10.000 Kilometer

Ziel ist es, laut dem Motto „Brück läuft um die Welt“, während der Coronabedingten Sportpause auf 40.075 Kilometer zu kommen. Was auf dem ersten Blick recht vermessend klingt, scheint jedoch keine Utopie zu sein. Bereits am Dienstagabend (2. Februar), also nur etwas mehr als drei Wochen nach Aktionsbeginn, ist die 10.000-Kilometermarke weit überschritten.
Dabei waren die Bedingungen in dieser Zeit meistens nicht sehr einladend. Davon ließen sich der FSV-Präsident Stefan Jaeck, mehrere Mannschaften des FSV Brück, Brücks Bürgermeister Matthias Schimanowski, der Bademeister Jörg Brandenburger sowie Lehrer, Schüler oder Sekretärin des Bildungscampus Brück, um nur ein paar Aktive stellvertretend aufzuzählen, nicht abhalten sportlich aktiv zu werden.

Weltweite Unterstützung

Dank des weltweiten Netzes sind die Brücker aber nicht allein bei ihrem Vorhaben. Sie erhalten Unterstützung aus der näheren und weiteren Umgebung, wie Brandenburg an der Havel, Potsdam oder Prenzlau sowie über die Grenzen des Landes Brandenburg hinaus, aus München, Stuttgart, Südhessen, Niedersachsen, Hamburg und Leipzig. Doch selbst aus Frankreich und den USA liefen Sportler/innen für das Naturbad Brück.

Erste Verlosung

Um den teilnehmenden Sportlern (momentan circa 350 mit mehr als 1.200 Einsendungen) ein kleines „Danke schön“ zukommen zu lassen werden Gunnar Lesitner und Marko Kaplick in den nächsten Tagen als Glücksfeen in Aktion treten. Wenn das erste Drittel der Erdumrundung geschafft ist, wird die erste, von insgesamt drei 10er-Freikarten für das Naturbad Brück verlost. Davon ausgenommen sind jedoch Mitglieder des FSV Brück und des Bürgervereins.