Im Linienverkehr und im Einsatzfall wurde der seit 2015 rollende Rettungsbus der regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH in den Ruhestand verabschiedet. Ein fabrikneuer Citaro übernimmt ab sofort diese Aufgaben.

Linienverkehr und Rettungsfahrzeug

Neben dem Einsatz im regulären Linienverkehr dient er als Rettungsfahrzeug dem Transport von Personen, zur Evakuierung bei Notfällen und ist eine zeitweise Unterbringungsmöglichkeit leicht verletzter oder unverletzter Personen bei Unfällen.
In frischem Design und mit modernster Ausstattung rollt der Bus über die Straßen. Die im Linienverkehr mit Lederhäubchen bedeckten Signallampen des ausgemusterten Busses wurden durch eine LED-Anlage ersetzt. Gardinen wurden im neuen Bus angebracht, damit den im Ernstfall Aufgenommenen ein wenig Privatsphäre gewährleistet werden kann.

regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig

„Der Bus darf auf der Straße 100 km/h fahren, aus diesem Grund sind die Sitze mit Sicherheitsgurten versehen. Er entspricht der Euro 6-Abgasnorm, verfügt über eine Hygiene-Schutzscheibe, Dyphox-Versiegelung und einen Desinfektionsspender“, erklärt regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig, der für Idee und Umsetzung des Rettungsbusses   von Rainer Genilke, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, beglückwünscht wurde. „Möge der Bus (im Notfall) wenig zum Einsatz kommen“, so Genilke. Auch Vize-Landrat Christian Stein war voll des Lobes: „Wir sind stolz die Arbeit der Rettungskräfte mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen zu können.“

Rettungsbus dürfen 19 Mitarbeiter lenken

Insgesamt 19 regiobus-Mitarbeiter haben die Berechtigung das Fahrzeug zu lenken. Sie werden regelmäßig geschult. Ist der Rettungsbus  unterwegs und wird zu einem Einsatz gerufen, wird er im Linienverkehr durch einen anderen Bus ausgetauscht.