Viele Spender hatten sich in den letzten Tagen von ihren liebgewonnenen Erbstücken getrennt, um ihren Beitrag zu leisten für den Guss der Friedensglocke am 6. Juni in der Backschweintenne Gömnigk - genau 75 Jahre nach Ende das 2. Weltkrieges.
Eine Dame aus Lutherstadt Wittenberg schickte per Post ihren ganzen Vorrat an Zinnbechern! Ein Anderer fand in seiner Werkstatt noch Abfallstücke der Antenne vom Fernsehturm in Berlin. Zu Herzen gehend: ein Offizier trennte sich von seinem Pokal in Form einer Flakrakete. Friedbert Enders vermeldete: "Heute bei Glockengießer Peter Glasbrenner abgeliefert: Kupferschrot 92,2 Kilogramm, Zinn verschiedene Legierungen 17,5 Kilogramm, Zink  3,0 Kilogramm, Messing rein 16,7 Kilogramm, Messing Patronen 73,0  Kilogramm,  Gesamtgewicht 202,4 Kilogramm".
"Herzlichen Dank an alle spendablen Friedensfreunde. Nun hoffen wir, dass wir in diesem Jahr von Hamburg nach Marienfließ (Prignitz) mit dem Pferdfriedensglockentreck fahren können und Schwung aufnehmen für die lange Reise 2025 nach Jerusalem zum 80-jährigen Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus", so der engagierte Pfarrer Helmut Kautz. Weitere Infos unter www.friedenstreck.de.