Dem damals 24-jährigen Kuhle war bewusst, dass ihm ein langer Weg der Weiterbildung (sprich Fernstudium) bevorstand.  Eine starke Schulleitung mit einem hochqualifiziertem Pädagogenkollektiv sowie vier sowjetischen Gastlehrern (Hochschulkader mit internationaler Erfahrung) erleichterten ihm den Start.
Neben seinem sprachlichen Engagement stellte sich bald heraus, dass eine "Internationale" ein ausgewogenes Freizeitangebot benötigt. Manfred Kuhle bot Schach an - und hatte Erfolg. Unter den circa 200 Schülern befanden sich starke Vertreter und so fiel es ihm leicht leistungsstarke Teams zu bilden, was sich in Spartakiadensiegen oder gewonnenen Mannschaftswettkämpfen widerspiegelte.
Schon im zweiten Dienstjahr erhielt er von der sowjetischen Partnerschule nach dem ersten Schüleraustausch eine Einladung, um mit der Schulleitung, in Person von Hans-Joachim Schmähl und Manfred Gellrich, zur Vertragsunterzeichnung nach Moskau zu fliegen. Herzliche Gespräche beim Empfang,  gegenseitiges Vertrauen, eine großartige Atmosphäre mündeten in die Unterzeichnung eines ersten deutsch-russischen Bildungsabkommens zu gemeinsamen Sprachpraktika von Spezialschulen beider Länder. Reichlich  "Schampanskoje" und der Besuch des Bolschoi-Theaters, wo "Schwanensee" aufgeführt wurde, blieben in guter Erinnerung.
In den folgenden Jahren hatte die EWOS natürlich auch einen regen Kultur- und Sprachaustausch mit in der DDR stationierten Armee-Angehörigen der UdSSR, so zum Beispiel mit der kleinen Garnison in Buckau. Schach stand ebenfalls auf dem Programm. Zu Kuhles Verwunderung setzten sich die von ihm trainierten Eleven oftmals durch (mindestens in zwölf Vergleichen). Nach einem 8:0-Erfolg seiner Mannschaft erklärte er zur Ehrenrettung der sowjetischen Garnison, dass deren beste Schachspieler sich im Außendienst befanden. Die Mienen der Aufsicht führenden Offiziere erhellten sich und blickten nicht mehr gar so streng.
Die Wiesenburger Schüler maßen sich auf lokaler Ebene  auch regelmäßig mit der Ernst-Thälmann-Oberschule (ETOS) in Belzig. Die Belziger konnten sich ebenfalls über einen hochqualifizierten Schach-Leiter freuen: Hubert Walkewitz. Er kam aus der Dresdner Schachschule, war Teilnehmer der Ostzonen-Meisterschaft, der 1. DDR-Einzelmeisterschaft und oftmaliger Rivale Wolfgang Uhlmanns, dem mehrmaligen DDR-Meister. So ist es nicht verwunderlich dass beide Schulen auf höchstem Niveau agierten und die Bilanz ausgeglichen ist: 8 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen, nach Unterpunkten 83,5:79,5 für die Wiesenburger. Fazit: Beide Lehranstalten begegneten sich auf absoluter Augenhöhe.
Daran hätte der Präsident des Deutschen Schachverbandes [der DDR], Ernst Bönsch, seine helle Freude gehabt. Er hatte nämlich in Wittenberg an einer Schule für eine wissenschaftliche Studie den Nachweis erbracht, dass regelmäßiges Schachspielen zu einer Verbesserung im Fach Mathematik führt.
Es fanden aber auch internationale Vergleiche statt. Auslöser war ein Wettkampf der EWOS bei der Kampfgruppenschule Schmerwitz, wo Manfred Kuhle mit Erhard Bernhöfer  von Dynamo Potsdam in Kontakt kam.  Der Potsdamer, der am 2. Februar dieses Jahres verstorben ist,  überredete den Wiesenburger für seinen Verein zu spielen und sollte gleichzeitig ein starkes Schulteam für einen Einsatz im Nachbarland Polen zusammenstellen.  Dabei stellte sich heraus, dass "das schwache Geschlecht", mit Helgard Dalchow, verheiratete Wagner und Angela Grannich, die besten Spielerinnen stellte.
In Jelenia Góra kam Kuhle auch selbst zum Einsatz. Die Polen kamen regelmäßig zum Weihnachtsturnier nach Potsdam, bei einem Gegenbesuch wurde der gebürtige Wiesenburger für die Bezirksauswahl mitaufgestellt. Quasi zum "Aufwärmen" gab es am Vortag ein Blitzturnier. Die Regeln waren eindeutig. Eine Partie dauerte  zehn Minuten und pro Spiel gab es einen Wodka.  Der Sieg ging an die Gastgeber.
Der Turnierstart begann mit einer kleinen Mogelei. "Herr Kuhle, was haben sie für eine internationale Elo-Zahl (Wertungszahl die die Spielstärke des Spielers angibt)?" Mangels einer, gab Kuhle seine Postleitzahl an. Damals 1825, ein Wert, der für einen guten  Schachspieler als normal durchging. Eine andere Anekdote lieferte ein schlecht geschriebenes Protokoll. Aus dem Oberligaspieler Hermann Meiling aus Marzahna wurde Meiling Marzahna.
Kuhle musste sich zunächst einem erfahrenen Spieler von Legia Warschau geschlagen geben, wie auch später Roman Hass, nachdem er ihm zu Beginn noch gut Paroli bot. Bei Turnierende war er mit sich zufrieden, hatte mehr als 50 Prozent seiner Punkte eingesammelt und zudem das Angebot von Dynamo Potsdam erhalten auch als Dolmetscher tätig zu werden.
In der Zwischenzeit erwarb Manfred Kuhle an der Sportschule Osterburg (Altmark) der Bezirke Potsdam und Magdeburg eine Übungsleiterqualifikation. Sein Ausbilder war übrigens Herbert Gohlke vom ESV Lok Brandenburg, der bereits am 20. Januar 2009 im Alter von 66 Jahren verstorben ist.  Nun durfte er selbst Prüfungen für die unterste Stufe abhalten, das galt für Schüler und Erwachsene. Seine besten Schüler bekamen Spielklassen und die Stufe I als Übungsleiter. Eine Absolventin berichtete ihm später wie sie als junge Lehrerin an eine Schule kam. Der Direktor fragte mich, was ich im außerschulischen Bereich könne? Ich antwortete: "Schach, denn ich bin Übungsleiterin."  "Super, sie bekommen das auch bezahlt."
Bei einer Prüfung fragte Kuhle einen Erwachsenen zum Schluss: "Können sie den Namen eines nichtrussischen Weltmeisters?" Er erwartete als Antwort "Steinitz oder Lasker", erhielt aber den mit großer Überzeugung vorgetragenen Namen: "Casablanca." Seine Reaktion: "Der Kubaner heißt Capablanca." "Na ich sagte doch, Casablanca." Dass ließ er dann kommentarlos stehen. Dass Kuhle damals "Traktor Niemegk" bei einer Anfrage einen Korb gab und sich für Dynamo Potsdam entschied, hing auch mit der Weiterbildung in Sachen "Russisch" zusammen, wo er die besseren Möglichkeiten in Potsdam sah. Und tatsächlich, schon bald musste der Wiesenburger einige "Hochkaräter" betreuen. Zum Beispiel den Internationalen Großmeister (IGM) Sergej Kalinitschew, Wladimir Tschutschelow, den Moskauer Jugendmeister Igor Janwarjow und später auch den IGM Rustem Dautov, der nach der Wende mehrfacher Deutscher Mannschaftsmeister mit Baden-Baden wurde. Interessanterweise gehörte zu den Schützlingen auch Tamara Minogina, seine spätere Mitspielerin in der DDR-Liga. Sie gehörte bei einer Damen-Weltmeisterschaft zu den 16 besten Spielerinnen.