Der Neubau des multifunktionalen Erweiterungsbaus auf dem Bildungscampus steht. Rund vier Millionen Euro lässt es sich die Stadt kosten. „Ich gratuliere zu dem Bau, vor allem da offensichtlich auch ein gutes pädagogisches Konzept dahintersteht“, sagte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) anlässlich des Richtfestes am Freitag.

Enormer Platzbedarf in Brück

Amtsdirektor Marko Köhler erinnerte daran, dass mit den Planungen vor fünf Jahren begonnen worden ist. Matthias Schimanowski, Brücks ehrenamtlicher Bürgermeister, betonte die Notwendigkeit des Baus. „Es wird vom gesamten Campus genutzt, denn die Aula im Erdgeschoss ist gleichzeitig die Mensa für die Grundschule und die Oberschule“, so der Ortschef.

Einweihung zum Schuljahreswechsel 2021/22

Im Obergeschoss werden die Flex-Klassen der Grundschule unterrichtet, die jetzt aus allen Nähten platzt und den Platz, insgesamt zehn Klassenräume, dringend benötigt. „Ich verspreche, dass wir die Einweihung spätestens zum Schuljahreswechsel 2021/22 feiern werden“, erklärte Köhler und sorgte für ein Lächeln bei der Schulleiterin Kerstin Schindler. „Ich werde sie daran erinnern“, rief sie dem Amtsdirektor zu.

Vorschule wird integriert

Im Erdgeschoss soll es neben der Aula/Mensa, die auch als Veranstaltungssaal genutzt werden kann, vier weitere Räume geben. „Diese sollen von den großen Kindern der Kita „Planegeister“ als eine Art Vorschule genutzt werden, damit sich die Kinder besser auf die Veränderung einstellen können“, sagte Bürgermeister Schimanowski und bat die Bildungsministerin den neuartigen pädagogischen Ansatz zu unterstützen.

Investitionen in die Kinder

Die Kinder der 3a der Grundschule und der Kita „Planegeister“ sorgten für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung. Mit dem Richtfest ist das erste große Bauvorhaben im Amt Brück auf der Zielgeraden. Demnächst soll mit dem Bau einer neuen Kita in Borkwalde und dem Bau der Grundschule sowie einer Turnhalle in Borkheide begonnen werden. „Es sind alles Investitionen in die Kinder und damit in unsere Zukunft“, betonte Marko Köhler.