Schwer zerstört wurde das Dorf Insul in Rheinland-Pfalz. Die Ahr flutete das 500-Einwohner-Dorf, hinterließ ein Bild des Grauens. Ein Bild von den entsetzlichen Ausmaßen der Katastrophe machten sich Linthes Bürgermeisterin Sigrid Klink und ihr Stellvertreter Wilfried Kranepuhl im Rahmen eines Vor-Ort-Besuches.

Spenden über 4.030 Euro gesammelt und nach Insul gebracht

Grund ihrer Reise war die Übergabe von Spenden, von dringend benötigten Geldspenden. „Wir haben beim Dorffest im August Geld für die Hochwasserregion gesammelt“, berichtet Sigrid Klink rückblickend.  Zu den Bargeldspenden kamen die Erlöse aus Kaffee- und Kuchenverkäufen der Linther Frauen. 1.618 Euro waren es am Ende des Dorffestes.
Hinzu kamen 2.000 Euro eines Ehepaares aus dem Belziger Raum, welches namentlich nicht genannt werden möchte, sowie kleinere Einzelspenden. „Wir hatten letztlich 4.030 Euro eingesammelt“, so Klink. Beeindruckend! Eine engagierte Beelitzerin verschaffte den Kontakt zum Ortsbürgermeister des Dorfes Insul, Ewald Neiß. Hilfe, sei es tatkräftig oder durch Spenden, wird noch immer benötigt. „Jeder Cent, jede Unterstützung ist in Insul willkommen.“

Katastrophale Lage im Hochwassergebiet - jede Hilfe ist willkommen

Der Besuch lässt Klink und Kranepuhl noch immer erschauern. „Die Lage ist katastrophal, das Ausmaß bedrückend. Ein normales Leben in Insul wird noch lange Zeit nicht möglich sein“, berichtet Linthes Bürgermeisterin. Trotz des Elends vor Ort wurden die Linther herzlich und mit offenen Armen empfangen. „Der 74-jährige Bürgermeister Ewald Neiß ist sensationell.
Er koordiniert die Arbeiten vor Ort, hat alles im Blick.“ Er wird es auch sein, der die Verteilung der Spenden vornimmt. „Die Einwohner des Dorfes bekommen im Oktober unsere und weitere Spenden ausgezahlt. Jeder Haushalt den selben Anteil“, so Klink, die sich in diesem Zusammenhang bei allen Spendern herzlich bedankt.