Der Schutz von Kindern und Jugendlichen liegt dem Vorstand sowie den Übungsleiterinnen und Übungsleitern der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Brück besonders am Herzen. Nach dem durch Holger Jurich vom Kreissportbund begleiteten Antragsverfahren war es endlich soweit: Die ausgebildete Kinderschutzbeauftragte Ulrike Kranepuhl konnte das Gütesiegel Kinderschutz aus den Händen des Geschäftsführers des Kreissportbundes, Thomas Bottke, in Empfang nehmen. Im Beisein des Brücker Bürgermeisters Matthias Schimanowski sowie der Turnerinnen und Trainerinnen der TSG fand er feierliche, würdigende Worte und erklärte den Kindern die Bedeutung des Gütesiegels.

Vereinsinterner Wettkampf für die Turnerinnen von fünf bis zwölf Jahren

Ein weiterer Höhepunkt des kurzen Turnjahres 2021 folgte bereits eine Woche später in der Turnhalle der Oberschule Brück. Da zum zweiten Mal das beliebte Weihnachts-Schauturnen vor den Augen der Eltern und Angehörigen nicht stattfinden konnte, planten die Trainerinnen der TSG Brück einen vereinsinternen Wettkampf als alternativen Jahresabschluss für die Turnerinnen von fünf bis zwölf Jahren. Um den Eltern und Geschwistern, die pandemiebedingt nicht zuschauen durften, sowie den Kindern selbst eine schöne Erinnerung zu schaffen, wurde der Wettkampf von einem Kamerateam um Andreas Kohl begleitet.

Kinder bewiesen an zwei Geräten ihr turnerisches Können

Mit leuchtenden Augen betraten die Kinder die weihnachtlich geschmückte Halle in ihren schicken Wettkampf-Turnanzügen und zeigten an zwei Geräten und zwei vorher ausgelosten Athletikstationen ihr Können. Nach zwei wettkampffreien Jahren war die Aufregung riesengroß. Für viele Kinder war es der erste Wettkampf überhaupt. Auch die Übungsleiterinnen waren voller Spannung und Vorfreude. Jeweils zwei von ihnen bewerteten an den Geräten und Athletikstationen. Die Wettkampfatmosphäre nahm in der Halle knisternd Raum ein und jede Turnerin gab ihr Bestes.

Stolze Gewinnerinnen in verschiedenen Altersklassen

Die jüngsten Mädchen in der Altersgruppe P1 (Jg. 2015/2016) turnten am Sprung und Balken sowie an den Athletikstationen Sprint und Beine heben an der Sprossenwand. Siegreich waren hier schließlich Milena Leistikow (1. Platz), Martha Wernicke (2. Platz) und Betty Mika (3. Platz). Trainerin Johanna Kohl war sichtlich stolz auf ihre Schützlinge und musste auch die eine oder andere Träne trocknen. In der Altersklasse P2 (Jg. 2013/2014) wurde nach intensiver Vorbereitung durch das Trainerteam Ulrike Kranepuhl und Liliana Mika, am Reck, Boden sowie beim Seilspringen und an der Kletterstange gewetteifert. Amalia Wils konnte sich hier über Gold freuen, gefolgt von Florentine Scholz mit Silber und Lena Münkner mit Bronze. Eine gute Figur machten auch die Turnerinnen des Trainerteams Mira Gerlach und Doreen Mika in der Altersgruppe P3 (Jg. 2011/2012) am Sprung und Boden sowie beim Seilspringen und Stangenklettern. Mit großem Abstand konnte hier die Brückerin Finja Dörrwand den Sieg für sich nach Hause tragen. Friederika Heese freute sich über den 2. Platz und Neuzugang Marie Münkner tat es ihrer Schwester gleich und holte Bronze. Spannend wurde es auch in der Altersgruppe P4 (Jg. 2010/2011). Hier gab es am Balken, Sprung, Sprint und Seilspringen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich Luisa Mika für sich entscheiden konnte. Mialena Tietz freute sich über Silber und Annie-Luisa Lüdicke über den 3. Platz. Die Trainerinnen Katrin Aechtner und Paula Gerlach freuten sich mit ihnen.

Urkunde und Hoodie in der Vereinsfarbe rot als kleines Dankeschön

Alle Turnerinnen erhielten als Andenken eine persönliche Urkunde, die Mira Gerlach liebevoll gestaltete. Als Weihnachtsgeschenk wurde jedem Kind zudem ein Hoodie in der Vereinsfarbe rot mit einem von Trainerin Johanna Kohl eigens entworfenen Aufdruck überreicht.
Vereinsvorsitzende Katrin Aechtner fand den Wettkampf gelungen: „Auch wenn ich mit Wehmut an die vergangenen Jahre denke, war es eine gute Lösung. Alle Beteiligten haben gut zusammengewirkt. Für die Kinder war es wichtig, wieder eine Wettkampfsituation zu erleben. Und gefallen hat es ihnen scheinbar auch“. Trainerin Ulrike Kranepuhl ergänzt: „Ja, der Wettkampf war wirklich schön. Er hat dem Ganzen mal wieder etwas Besonderes gegeben. Das, was unseren Turnverein immer ausgemacht hat“.