Ein pensionierter Berufssoldat hat beim Spazierengehen im Wald bei Stangenhagen / Beelitz ein Geschoss gefunden, bei dem sich nach seinen Angaben möglicherweise um eine stark verwitterte Panzerfaust handeln könnte. Die Beamten stimmten sich mit dem Finder ab und informierten nach der ersten Inaugenscheinnahme den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Als diese gegen 18.30 Uhr vor Ort kamen, stellten sie fest, dass es sich um den Kopf einer Panzerfaust handelte, in der sich möglicherweise noch Restsprengstoff befand. Ein gefahrloser Transport zur späteren Vernichtung war zu riskant, so dass gegen 18.50 Uhr eine Sprengung vor Ort stattfand.

Die Polizei mahnt Fundstücke nicht anzufassen oder mit nach Hause zu nehmen

Da der Fund im Wald war, wurde durch die Sprengung auch nichts beschädigt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei eindringlich darum, solche Fundstücke nicht anzufassen oder gar mit nach Hause zu nehmen. Verständigen Sie die Polizei von ihrem Fund, so dass für eine fachgerechte Beräumung gesorgt werden kann. Die Gefahr, die von solchen Dingen ausgehen kann, ist nicht abschätzbar und kann zu schweren bis tödlichen Verletzungen führen.