Die Stadt Werder startet unter www.werder-havel.de/stadtwald (Weiterleitung zu adhocracy+) eine Online-Bürgerbeteilgung zur Gestaltung des Stadtwaldes. Bevor die Stadtverordneten über Maßnahmen beraten, sollen auf der Beteiligungsplattform der Stadt Ideen, Wünsche und Meinungen der Werderaner eingeholt werden.

Trinkwasserschutzzone und ein natürlicher Erholungsraum

„Der Stadtwald ist ein Waldgebiet und das soll er auch bleiben“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Teile des Waldes befänden sich zudem in einer besonders schützenswerten Trinkwasserschutzzone. „Dennoch ist der Stadtwald auch ein natürlicher Erholungsraum für die Werderaner und ihre Gäste, der unter Bürgerbeteiligung mit kleinteiligen Maßnahmen aufgewertet werden soll.“
Die Stadt stellt auf ihrer Online-Beteiligungsplattform bereits geprüfte Standorte dar, wo das Aufstellen von Bänken und Mülleimern sowie das Herstellen von dauerhaften Wegen praktikabel und rechtssicher möglich ist. Die Einwohner sind eingeladen, diese Vorschläge zu kommentieren beziehungsweise zu ergänzen.

Bänke, Mülleimer und eine Parcours-Anlage

Über den von Kindern und Jugendlichen beschlossenen Zukunftshaushalt werden neben Geldern für Bänke und Mülleimer für den Stadtwald auch 30.000 Euro für eine Parcours-Anlage und 6.000 Euro für Metalltore für einen Bolzplatz bereitgestellt. Insbesondere für einen Standort für die Parcoursanlage sind ebenfalls Ideen gefragt.
Die Online-Bürgerbeteiligung endet am 30. April. Die Bürgerbeteiligung findet auf der gemeinnützigen Berliner Internet-Plattform adhocracy+ statt.