„Erich Hahn (2.4.1934 bis 30.9.2019) war ein eigenwilliges Reetzer Original. Ein Händler, Sammler, Traktorfahrer und Pferdefreund. Einer an den wohl kein Mensch denken würde. Sein Andenken soll gewahrt werden von Generation zu Generation in Reetz, OT von Wiesenburg Fläming“, so heißt es in der Präambel der Satzung der „Erich-Hahn-Gedächtnisstiftung“ (EHG).

Erich Hahns Vermögen fließt in die Stiftung

Nun gehen sein Land, Wald, Haus und Barvermögen an die Stiftung. Gleich nach seinem Tod hatte sich der nun zum Vorstand bestellte Trupp - bestehend aus Florian Jakubowski, Uta Lehmann und Guido Siemoneit - auf den Weg gemacht, eine Stiftung zu gründen. Aus der guten Erkenntnis heraus: „Vor seinem Schöpfer steht jeder nackt so wie er geschaffen wurde“, hatte Erich Hahn testamentarisch die Stiftungsgründung verfügt. Testamentsvollstrecker war Helmut Kautz. „Nun nach fast 1,5 Jahren Arbeit ist das Haus renoviert, vermietet und die Stiftung anerkannt. Jetzt kann das kulturelle und kirchliche Leben von Reetz mit den Erträgen gefördert werden. Für Zustiftungen besteht jederzeit die Möglichkeit“, so Kautz.