Erneut ist eine Werderaner Seniorin Opfer von Telefonbetrügern geworden. Die Frau erhielt am Donnerstagmittag einen Anruf ihres angeblichen Sohnes. Dieser hätte einen Unfall verursacht. Ein weiterer Mann, der dann den Anruf übernahm teilte mit, dass bei dem Unfall jemand ums Leben gekommen sei und nun der Sohn in Haft müsse, wenn nicht eine Kaution von 33.000 Euro gezahlt wird. Zuvor müsse der Sohn jedoch noch ins Krankenhaus.

Seniorin hob an zwei Tagen mehrere tausend Euro vom Konto und übergab diese

Die Dame schenkte dem Mann Glauben. Eine Anzahlung solle am Donnerstag und eine weitere Zahlung am Freitag getätigt werden. Die Dame hob am Donnerstag mehrere tausend Euro vom Konto ab und übergab dieses Geld, wie zuvor telefonisch vereinbart, zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Bereich der Elsastraße an die angebliche Mitarbeiterin eines Notars. Am Freitag hob die Seniorin erneut mehrere tausend Euro vom Konto ab und wieder übergab sie das Geld an die angebliche Notar-Mitarbeiterin im Bereich der Elsastraße.

Betrug flog nach Telefonat mit echtem Sohn auf

Erst als die Dame am Freitagabend den richtigen Sohn anrief, flog der Betrug auf. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betruges und bittet Zeugen, denen am Donnerstag oder Freitag im Bereich der Elsastraße etwas aufgefallen ist, was mit diesem Sachverhalt in Verbindung stehen könnte, sich bei der Inspektion Potsdam, unter der 0331/55080, zu melden.
Die Betrügerin (angebliche Mitarbeiterin eines Notars) wurde wie folgt beschrieben: ca. 155 cm groß,ca. 45 Jahre alt, füllig, blonde, schulterlange Haare, war bekleidet mit einem grauen T-Shirt und einer grauen Hose.