Dass das Maifest nicht im geplanten Umfang stattfinden kann, wusste das Organisationsteam für den Freizeitbereich des Damelanger Fastnachts- und Freizeitverein e.V. selbstverständlich seit längerer Zeit. „Doch wir wollten uns der pandemiebedingten Situation nicht einfach hingeben. Wir haben überlegt, wie wir die Tradition - den Maibaum aufzustellen - unter den aktuellen Bedingungen bewerkstelligen können“, berichtet Steffi Notzke.

Birke wurde aus dem Wald geholt und Maibowle angesetzt

Was macht die Tradition wirklich aus? Das ist natürlich der Baum, der von den Bewohnern aufgestellt wird und die Bowle, die zum Fest gereicht wird. Also wurde in kleinster Gemeinschaft nach tagesaktuellem negativen Coronatest die Birke aus dem Wald geholt und in der Abendsonne des 30. April aufgestellt. Die Tradition sollte erhalten bleiben. Zudem haben die Frauen des Organisationsteams die Bowle angesetzt, in mühevoller Kleinstarbeit in Gläser abgefüllt und liebevoll dekoriert. Anschließend hat jeder Haushalt eine Maibowle vor die Tür gestellt bekommen. Auch an die Kleinsten wurde mit einer kleinen „süßen“ Tüte gedacht.

Damelanger genießen ein Gläschen Bowle und blicken auf den Maibaum

Alle Bewohner des kleinen Örtchen Damelangs konnten sich somit am 1. Mai, an dem sonst in der Gemeinschaft der Maibaum aufgestellt wird, an dem Blick des Baumes erfreuen und bei einem Schluck aus dem Gläschen an alte Zeiten erinnern.
„Wir danken allen fleißigen Helfern und Sponsoren, die die Tradition aufrecht erhalten lassen. Es hat Spaß gemacht“, so Steffi Notzke für den Verein.