Unter dem Titel „Unser Arbeitsalltag im Fläming in Zeiten von Corona“ hat der Verein Neuland 21 eine Online-Umfrage veröffentlicht. Sie soll zwei Monate laufen, richtet sich an die Bewohner des Flämings und befragt diese, wie sich in Zeiten von Corona ihr Arbeitsalltag verändert hat. Die Umfrage erfolgt online und dauert etwa sieben Minuten.
Zielgruppe sind insbesondere mobil Arbeitende, die teilweise oder ganz im Homeoffice oder auch komplett ortsunabhängig arbeiten, sowie Pendler. Mit der Umfrage untersucht der Verein, inwieweit mobiles Arbeiten für die Menschen im Fläming seit Corona an Bedeutung gewonnen hat und welche Zukunftsperspektiven sich dadurch für die Region ergeben.

Erfahrungen zu neuen Arbeitsweisen einsammeln

„Die Corona-Krise hat viel daran verändert, wie und wo wir arbeiten. Das Homeoffice hat Einzug in unseren Berufsalltag gehalten. Wir gehen davon aus, dass auch im Fläming viele Menschen von diesen neuen Entwicklungen betroffen sind“, erklärt Madeleine Lee, Projektmitarbeiterin des Modellprojekts Heim[at]office.
„In unserer Umfrage fragen wir nach ihren Erfahrungen mit Homeoffice und mobilem Arbeiten, was sie daran gut und was sie eher schwierig finden. Es interessiert uns aber, wer warum nach wie vor zur Arbeit pendelt. So wollen wir ein umfassendes Bild vom Arbeitsalltag im Fläming in Zeiten von Corona gewinnen“ so Lee weiter.

Mobiles Arbeiten - Arbeiten der Zukunft?

„Wir gehen davon aus, dass mobiles Arbeiten viel demografisches und wirtschaftliches Potenzial für die ländliche Region birgt. Wer nicht mehr täglich ins Büro muss, richtet sich in der Wohnortwahl weniger stark nach dem Arbeitsort. Das könnte viele Digital- und Wissensarbeiter aufs Land locken. Und Unternehmen können durch Remote-Arbeit Fachkräfte einstellen, die nicht vor Ort leben und so vakante Positionen leichter füllen. Wir möchten Jobsuchenden, Unternehmen und Brandenburger Kommunen dabei helfen, mobiles Arbeiten noch stärker als Vorteil für sich zu nutzen“, so Madeleine Lee.
Die Ergebnisse der Umfrage werden öffentlich verfügbar gemacht. Den Link zu der Umfrage finden Interessierte hier: www.neuland21.de/umfrage/.