Ist das nun eine umwerfend komische Comedy-Show mit musikalischen Zwischenspielen? Oder doch ein atemberaubend schönes Konzert mit Comedy Einlagen? Indigo Masala entzieht sich mit so gekonnter Leichtigkeit jeder Schublade, dass man Genregrenzen getrost vergessen kann.

Mischung ist Musikgenuss

Einfach Ohren auf also für indische Sitar-Magie, wirbelnde Tabla-Grooves und treibendes russisches Akkordeon, exquisit arrangiert mit betörenden Stimmen, raffiniert vielfarbiger Percussion, überschäumender Spielfreude und einem feinen Hauch von Jazz. Diese ganz erstaunliche, einzigartige, pulsierend sinnliche und hoch virtuose Mischung ist Musikgenuss vom Allerfeinsten.

Musik ergänzt durch Geschichten

Kein Wunder, dass Indigo Masala damit Preisträger beim Weltmusikwettbewerb Creole war. Ebenso begeisternd wie die Musik ist aber der begnadete Entertainer Ravi Srinivasan, Percussionist und Sänger von Indigo Masala. In seinen herrlich fantastischen Geschichten (alles garantiert selbst erlebt!) begegnet man giftigen Riesenspinnen ebenso wie bizarren Tiefseefischen und fliegenden Kakerlaken. Mit locker sprühendem Charme demonstriert er die Fischöl-Kosmetik bei den Inuit auf Grönland. Mitreißend frisch fabuliert er über die Tücken der Nahrungsbeschaffung für Vegetarier nachts in der deutschen Provinz.

Schlau und beschwingt

Und das alles mit so spontanem Witz, dass kaum ein Auge trocken bleibt.   Hinterher ist man ja immer schlauer. Aber bei Indigo Masala auch noch rundum beschwingt, beseelt und beglückt. Völlig zu Recht spricht Deutschlandradio Kultur von einer „im wahrsten Wortsinn spektakulären Band“. Unbedingt live erleben!  Zu erleben am Sonnabend, 24. Oktober, um 20.00 Uhr in Mal’s Scheune – Studio Wiesenburg. Die Reservierung erfolgt unter www.mals-scheune.de.