Bei fünf Glätteunfällen auf den Autobahnen 9, 10 und 115 ist am Dienstagnachmittag ein Sachschaden von insgesamt rund 43.000 Euro entstanden. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Der erste Unfall ereignete sich kurz nach 13.30 Uhr auf der BAB 10 zwischen Ludwigsfelde-Ost und Ludwigsfelde-West in Richtung Autobahndreieck Nuthetal. Hier verlor auf mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn ein 30-Jähriger die Kontrolle über seinen Mitsubishi. Er geriet ins Schleudern, prallte gegen einen LKW und schließlich gegen die Leitplanke.

Glatte Straße und schnelle Fahrweise

Gleich drei Mal krachte es auf der BAB 115. Kurz nach 14.00 Uhr prallte ein 24-Jähriger mit seinem LKW zwischen den Anschlussstellen Kleinmachnow und Berlin Zehlendorf gegen die Leitplanke, nachdem er beim Fahrspurwechsel auf glatter Straße ins Rutschen kam. Zwischen den Anschlussstellen Potsdam-Babelsberg und Drewitz verloren zwei Autofahrer die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie waren jeweils in Richtung BAB 10 unterwegs. Gegen 15.10 Uhr kam eine 34-Jährige aufgrund unangepasster Geschwindigkeit in einer Kurve ins Schleudern. Der BMW prallte erst gegen die linke Schutzplanke, schleuderte dann über alle drei Spuren und prallte schließlich gegen die rechte Schutzplanke.

Fahrweise dem Wetter anpassen

Nur wenige Minuten später wurde der Schneematsch auch einem 24-Jährigen Citroen-Fahrer zum Verhängnis. Auch er kam von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Auto gegen die Leitplanke. Auch auf der BAB 9 kam es gegen 14.30 Uhr zu einem Glätteunfall. Zwischen den Anschlussstellen Klein Marzehns und Niemegk wollte eine 24-jährige Ford-Fahrerin einen anderen PKW überholen und wechselte dazu auf die verschneite dritte Fahrspur. Das Auto kam ins Schlingern und prallte gegen die Leitplanke. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer Geschwindigkeit und Fahrweise anzupassen.