Auch gibt es noch die Idee eines zentralen "Bücherschrankes", der zum Beispiel - in Abstimmung mit dem Denkmalamt - zwischen Kirche und Gemeindehaus am Markt in Bad Freienwalde aufgestellt werden könnte. "Dort könnten sich Bücher herausgenommen und gelesene Exemplare wieder eingestellt werden", erläuterte Ferch.
Eine weitere Idee war ein Insel-Straßen-Fest. Hierzu müssten die Akteure aus den Dörfern angeschrieben werden. "Es gibt ja den Rekord im Oderbruch mit der längsten Kaffeetafel. Vielleicht könnten wir ihn nach Freienwalde holen, wenn wir Altglietzen und Hohenwutzen oder Schiffmühle mit einer Kaffeetafel verbinden", schlug Dennis Ferch vor. Das sei dann im besten Wortsinne "Kurstadt-Dialog", fanden die Besucher am Donnerstagabend im Gemeindehaus. Noch sind 7500 Euro aus dem vergangenen Jahr übrig, nannte Dennis Ferch eine konkrete Summe. Davon könnten zum Beispiel auch die sogenannten Hundekotstationen installiert werden. Für die von den Bürgern angeregten Bänke, die bereits angeschafft wurden, sei noch unklar, an welcher Stelle sie aufgestellt werden sollen. Eine Idee war, zwei Stück in der Wriezener Straße in Richtung Feuerwehr und altes Finanzamt aufzustellen. Es können aber auch von Bürgern noch Ideen eingebracht werden, wo es sinnvoll wäre, "Rastplätze" zu schaffen, so Ferch.
Weiteres Thema am Donnerstag war die Re-Aktivierung des Bruchsees. Klar ist, dass es dort nicht möglich sein soll, mit den Autos "baden fahren" zu können. Einige Schiffmühler regten an, die Badestelle so natürlich wie möglich zu lassen. Auch missfiel ihnen, das dort so viele Hundebesitzer ihr Vierbeiner baden ließen. Das jedoch könne vermutlich niemandem verboten werden, so Dennis Ferch. "Wäre denn eine gemauerte Feuerstelle eine Idee?", fragte er in der Diskussion um mögliche Investitionen. Auch könnte ein Fahrradständer aufgestellt werden.
Der nächste Kurstadt-Dialog findet am 12. März um 18.30 Uhr im Bahnhofsgebäude statt.