Der Park im Wriezener Ortsteil Lüdersdorf ist wieder freigeben. Darüber informierte am Mittwoch Michaela Hytra, Leiterin des Fachbereichs Bau- und Ordnungsamt der Stadt Wriezen, im Beisein von Teresa Heinig, Sachbearbeiterin für Natur und Umwelt in der Stadtverwaltung. Nach den Stürmen im vergangenen Oktober war auch der Lüdersdorfer Park aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Die Abarbeitung der Schäden im Stadtgebiet seien abgeschlossen. „Wir können uns jetzt wieder um die normalen Sachen kümmern“, sagte Teresa Heinig. Der Park in Lüdersdorf sei mit Teich, Festwiese und Wald zirka 31 000 Quadratmeter groß, erklärte sie. Dass er so naturbelassen ist, zähle zu den Besonderheiten des auch unter Denkmalschutz stehenden Parks. Aber deswegen müsse er auch regelmäßig kontrolliert werden.
Die zurzeit noch markierten Bäume würden nicht gefällt, sondern zum Teil nur eingekürzt, um Tieren Lebensraum und Rückzugszonen zu bieten, darunter für Vögel und Fledermäuse.  Nist- und Bruträume sollen möglichst erhalten bleiben. Bei anderen Bäumen werden noch starke Äste entfernt, um die Last besser zu verteilen und weniger Angriffsfläche für nächste Stürme zu bieten. Im Falle des Lüdersdorfer Parks habe das Unternehmen Preuß die Ausschreibung für sich entschieden, berichtete Teresa Heinig. Meist würden die Arbeiten auch mit dem städtischen Bauhof abgestimmt.
Durch den überwiegenden Laubbaumbestand mit Linden, Robinien, Eichen und Platanen im Alter von etwa 30 bis 70 Jahren führen teils verschlungene Wege. Kurzum: Es ist ein idyllisches Plätzchen, das auch die Erzieherinnen der nahegelegenen Awo-Kita „Pusteblume“ in den vergangenen Monaten vermisst haben.