Sechs Stationen hatten Benny Zahn, Leiter der Abteilung Breitensport des KSB, und seine Mitstreiter aufgebaut. Am Schwungtuch, mit Reissäckchen, Gym-Sticks, Bällen und Balance-Kissen übten sie in Gruppen je acht Minuten.
Ausnahme für Falkenberg
Mit 14 Sportlerinnen beteiligte sich der Sportverein "Theodor Fontane" Falkenberg an der Seniorenwerkstatt. Eigentlich sollten pro Gruppe höchstens acht Seniorensportler gemeldet werden. Aber Übungsleiterin Dorothea Brockhoff konnte für ihre Gruppe eine Ausnahmegenehmigung erwirken. Sie trainiert eine von drei Gymnastikgruppen des Falkenberger Sportvereins.  Jeden Mittwoch treffen sich die insgesamt 25 Frauen zum Sport. Bis auf eine seien alle Rentnerinnen bis um die 80 Jahre. "Es geht bei uns um Gleichgewicht, Koordination und Stärkung der Muskeln", erläuterte Dorothea Brockhoff.
Nur wenige Männer
Zahlenmäßig genauso stark ist die von Undine König geleitete Sportgruppe des Altreetzer Sportvereins. "Wir sind heute mit neun Teilnehmern hier", berichtete Karin Schuba. Sie kommen immer montags zusammen. "Ich bin seit fünf Jahren dabei. Es gefällt mir sehr gut wegen des Sports und der Geselligkeit", ergänzte sie. Einer der wenigen Männer war Bernd Neumann. Die Bewegung helfe gegen die im Alter zunehmenden Beschwerden, begründete der Altranfter seine Teilnahme an der wöchentlichen Sportstunde im Dorfgemeinschaftszentrum.
Das Interesse der Senioren an Sport und Bewegung sei groß, bestätigte Benny Zahn. "Wir könnten jede Woche eine Gruppe für Sturzprävention eröffnen." Dabei gehe es darum, Senioren zu trainieren, dass sie beim Treppensteigen die Balance halten. Ziel sei es, Oberschenkelhalsbrüche zu vermeiden. Eine Verletzung heile bei älteren Menschen schwer und schränke sie sehr ein. Nach dem Sport kam die Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen im Schülerklub der Oberschule.