Auf dem vom Tourismusverband Seenland Oder-Spree herausgegeben Faltblatt zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag ist dem Oderbruch-Museum Altranft mit seinen Kulturerbe-Orten erstmals eine ganze Seite gewidmet. „Entdecken, was uns verbindet“ ist das Motto des Aktionstages. Das Oderbruch-Museum richtet sein Augenmerk auf vier denkmalgeschützten Kulturerbe-Orte: den Kulturhafen Groß Neuendorf, das Denkmal des Alten Fritz in Neutrebbin, das Schul- und Bethaus Altlangsow und die Bockwindmühle Wilhelmsaue. Dort wird das Improvisationstheater „Freiwild“ aus Berlin auftreten, um sie 20 bis 30 Minuten lang durch Szenen und Geschichten besonders zu würdigen, berichtet Heike Schönherr vom Museum. Auftritte sind in Groß Neuendorf um 11 Uhr, in Neutrebbin um 13 Uhr, in Altlangsow um 14.30 Uhr und an der Bockwindmühle um 16 Uhr.
„Wir arbeiten seit zehn Jahren mit dem Tourismusverband Seenland Oder-Spree zusammen“, sagte Ralf Ullrich, Projektleiter des Netzwerks Kulturtourismus, bei der Präsentation des Faltblatts im Schloss Altranft. Es informiert flächendeckend über die in Märkisch-Oderland und Oder-Spree geöffneten Denkmale. „Die Öffnungszeiten gelten nur für den einen Tag“, sagte Sabine Fassl von Netzwerk, die das Faltlatt erarbeitete. Eine Karte hilft, sich eine Route auszuwählen. Alle 55 Denkmale sind an einem Tag nicht zu schaffen.
Trotz der Digitalisierung setzt das Netzwerk Kulturtourismus Senland Oder-Spree weiter auf ein Faltblatt aus Papier, von dem 10 000 Exemplare gedruckt wurden. „Die Menschen wollen etwas in der Hand haben. GPS funktioniert nicht flächendeckend“, betonte Ralf Ullrich. Exemplare liegen in allen teilnehmenden Denkmalen und und Tourist-Informationen aus.