DerHeimatverein Bralitz ist auf Stimmenfang und zwar für das Bürgerbudget. Der Verein möchte den Festplatz am Dornbuschsee neu gestalten und hat deshalb das Projekt für den Bürgerhaushalt 2019 vorgeschlagen. Abgestimmt wird darüber zum Altstadtfest am 7. und 8. September.
Der Dornbuschsee und das angrenzende Gelände mit Fest-, Sport- und Spielplatz ist beliebt. Nicht nur bei den Bralitzern. Es kommen auch viele Gäste aus der Region und Berlin. Ein Teil der Hauptstädter hat ein Grundstück im Dorf und erholt sich gern an freien Tagen am See. Erst am Wochenende feierten die Bralitzer und Gäste aus nah und fern auf dem Areal das traditionelle Dorffest. Das Programm bot Unterhaltung für Jung und Alt.
Die Organisation des Festes lag in den Händen des Heimatvereins Bralitz. Dessen 36 Mitglieder wollen das Gelände erhalten und noch attraktiver gestalten. Deshalb haben sich die Ehrenamtlichen um Vereinsvorsitzenden Daniel Dahlke Gedanken gemacht, wie das zu realisieren ist. Ideen gibt es. Jetzt bedarf es nur noch ausreichend finanzieller Mittel. Einen Teil würden die Bralitzer gern aus dem Bürgerbudget bekommen. Denn für 2019 stehen wieder 25 000 Euro aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung. Maximal 5000 Euro können für ein Projekt vergeben werden.
Der Betrag würde dem Heimatverein schon helfen, um sein Projekt „Naherholungsgebiet Dornbuschsee Bralitz“ anzugehen. Jetzt kommt es auf die Abstimmung zum Bürgerbudget an und wie viele Bürger für das Vorhaben stimmen. Jeder, der sich daran beteiligt, hat fünf Stimmen. Entweder gibt er einem Projekt alle Stimmen oder verteilt sie auf verschiedene Projekte. „Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele für uns stimmen“, sagt Vorsitzender Daniel Dahlke und weist darauf hin, dass der Verein bis zur Abstimmung ordentlich die Werbetrommel rühren wird. „Wir werden unter anderem am Dornbuschsee einen Info-Flyer aufhängen“, kündigt er an. Die Abstimmung erfolgt bereits in zwei Monaten zum Altstadtfest in Bad Freienwalde am 7. und 8. September.
„Das Projekt sieht vor, den Pavillon mit der Tanzfläche instand zu setzen, da dort viele Bretter morsch und teilweise schon gebrochen sind“, erklärt Daniel Dahlke. Des Weiteren soll ein neues Volleyball- und ein Ballauffangnetz gekauft werden. Die kleine Pforte im Zaum am Volleyballplatz muss ebenfalls erneuert werden. Und vielleicht gelingt es dann noch, überdachte Sitzmöglichkeiten zu errichten. Die habe es schon mal gegeben, hätten aber, wie Daniel Dahlke sagt, „nach mehr als zehn Jahren das Zeitliche gesegnet.“ Zudem benötigt die kleine Holzhütte neue Pappe fürs Dach sowie einige neue Bretter.
Bis zum 30. Juni konnten Projekte für das Bürgerbudget 2019 vorgeschlagen werden. Insgesamt sind es 51. Die Stadtverwaltung prüft nun, ob sie der Satzung zum Bürgerbudget entsprechen und zur Abstimmung zugelassen werden können. Dennis Ferch vom Bürgerforum „Kurstadt-Dialog“, der das Bürgerbudget im Auftrag der Stadt koordiniert, wird mit seinem ehrenamtlichen Team beim Altstadtfest die Abstimmung über die von der Bad Freienwalde Tourismus GmbH zur Verfügung gestellten Stelen organisieren.
Weitere Informationen zum Bürgerbudget gibt es auf der Internetseite der Stadt Bad Freienwalde www.bad-freienwalde-de. sowie auf der neugestalteten Homepage des „Kurstadt-Dialog“ unter www.kurstadt-dialog.de