Dazu gab es einen Antrag der Fraktion Wählervereinigung 2019/FDP/Wählergruppe Inselgemeinden sowie der SPD. Darin heißt es, dass die Vorhaltung eines Stadtarchivs eine kommunale Pflichtaufgabe sei und in Bad Freienwalde derzeit einen akuten Missstand darstelle. Viele Unterlagen seien seit25 Jahren im Archiv des Oderbruch-Museums untergebracht, wie Reinhard Schmook (SPD) ausführte.
200 Quadratmeter Nutzfläche
Deutlich geeigneter dafür sei das ehemalige Feuerwehrdepot, das im Jahr 1995 von Grund auf saniert worden sei, seither aber leerstehe, heißt es in dem Antrag. Es stünden 200 Quadratmeter auf zwei Etagen zur Verfügung, das Depot liege in unmittelbarer Nähe zum Rathaus, was auch die Benutzbarkeit der Akten deutlich verbessern würde.
In dem Beschlussvorschlag des Antrags heißt es, dass die Stadtverordnetenversammlung beschließt, das Stadtarchiv im ehemaligen Feuerwehrdepot einzurichten und die entsprechenden Planungen in Auftrag gibt.
Marco Büchel (Die Linke) unterstützte den Antrag, obwohl er die alte Post favorisieren würde, Lars Günther (AfD) hält den Antrag für eine Ideallösung. So stimmten denn auch alle Stadtverordneten dafür, lediglich Bürgermeister Ralf Lehmann lehnte den Antrag ab.