Friederike Schmückert und Henry Müller von der Löschgruppe Falkenberg zeigten den Kindern Ausrüstung und Aufbau ihres Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF-W) sowie die Schläuche, Kupplungen und Rettungsschere. "Hier haben wir mehr Zeit, etwas zu erklären. Die Kinder können auch mal um das Fahrzeug herumgehen", sagte Victoria Petry, die auch beruflich mit Kindern zu tun hat. Sie arbeitet als Erzieherin in der Kita Freudenberg und leitet die Beiersdorfer Tanz-Elfen. Deshalb liege ihr dieses Ehrenamt nahe, erklärte die Amtsjugendwartin.
Zu den Stationen zählten die Erste Hilfe, Feuerwehr-Knoten und zum Beispiel das richtige Ausrollen der Schläuche per Hand. Das zeigte etwa Holger Thürnagel Kira Buchholz. "Für ein zierliches Mädchen ist das gar nicht so einfach. Aber im richtigen Einsatz muss es schnell gehen, alle Handgriffe müssen sitzen. Wer einen Schlauch ausgerollt hat, muss ihn auch wieder richtig zusammenrollen", so Victoria Petry. Das Zeltlager verlangte von den Teilnehmern Anpassung und Rücksicht. "Niemand darf den dicken Max heraushängen lassen", sagte die Amtsjugendwartin. Jeder muss beim Auf- und Abbau mit anpacken. Das Zeltlager am Gutshaus sei für die Betreuer einfacher, da sie die Küche und die Sanitäranlagen mitnutzen können. Bei Dauerregen wäre es auch möglich gewesen, das Nachtlager in den Saal zu verlegen", so die Amtsjugendwartin.
Nach einer Mittagsruhe starteten die Kinder am Sonnabendnachmittag zu einer Feuerwehrrallye auf einem festgelegten Weg. Auf der gleichen Route erfolgte am Abend die Nachtwanderung. Nach der Auswertung am Sonntag ging es nach Hause zurück.