Der zweite Abschnitt der Bauarbeiten auf der früheren Landesstraße 281 in der Gemeinde Oderaue steht kurz vor der Fertigstellung. Auf der Bauberatung am Mittwochnachmittag in Neuküstrinchen sagte Polier Dennis Petruschke, das lediglich noch die Leitpfosten zwischen Neurüdnitz und Neuküstrinchen gestellt werden müssten. Das solle am Donnerstag passieren, so der Mitarbeiter der Firma Berger Bau. Auch die Randbereiche werden noch gemacht. Dann geht es auf dem dritten Bauabschnitt von Neuküstrinchen bis zum Abzweig Neuranft zur Sache: Die Strecke wird ab der kommenden Woche voll gesperrt. Wenn alles nach Plan läuft, so Petruschke weiter, komme ab Donnerstag nächster Woche die Fräse zum Einsatz. Dann erhält die Strecke eine neue Trag- und Deckschicht. „Die Regenentwässerung ist dort teilweise schon erneuert worden“, informiert Brunhild Wenzel vom gleichnamigen Planungsbüro.
Ab Mitte, spätestens Ende nächster Woche ist die Strecke zwischen Neurüdnitz und Neuküstrinchen wieder freigegeben. Wie Elke Bundrock vom Bauamt des Amtes Barnim-Oderbruch mitteilt, werde es am Durchlass Neuküstrinchen noch Leitplanken geben. „Zwischenzeitlich wird dort mit Warnbaken gesichert“, so Elke Bundrock.
Im zweiten Bauabschnitt wurden in der zurückliegenden Zeit die Gehwege ersetzt, die Zufahrten und die Anbindung an die KAP-Straße realisiert und die Asphaltarbeiten durchgeführt. „Die Anbindungen bekommen heute die Deckschicht und müssen dann rund 24 Stunden aushärten“, informiert Polier Uwe Riedel in Neurüdnitz am Mittwoch. Schubkarrenweise wurde das Material von ihm und seinen Leuten aufgebracht und verteilt.
Im neuen Bauabschnitt, der in der kommenden Woche in Angriff genommen wird, muss der Durchlass nicht komplett erneuert werden, blickt Elke Bundrock voraus. Und die Kreuzung in Neuküstrinchen werde inklusive Bussteig und Bushaltestelle gemacht. Die alte Hölzerne wird gegen eine Neue ausgetauscht wie sie auch in anderen Orten des Amtes anzutreffen ist.
Die gesamte Baumaßnahme erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer. Begonnen wurde gleich in der Woche nach Ostern. Ende des Monats soll die Straße endgültig fertiggestellt werden. Dass das klappt, davon sind Elke Bundrock, Brunhild Wenzel und die Baufirma überzeugt. „Wir liegen gut im Plan“, so Elke Bundrock am Mittwoch. „Das sieht gut aus“, ergänzt Brunhild Wenzel die Prognose.
Der erste Bauabschnitt ging vom Abzweig nach Bienenwerder bis in die Ortslage Neurüdnitz. Der zweite erstreckte sich nun von Neurüdnitz bis zur Dorfmitte nach Neuküstrinchen. Und jetzt folgt der dritte Bauabschnitt von dort bis zum Abzweig nach Neuranft. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Land und Bund finanzieren eine 90-Prozent-Förderung.