„Musik für die Oder“: „An diesem Wochenende wollen wir alle gemeinsam der Oder beistehen. Es wird zunehmend deutlich, wie sehr der Mensch sich durch nicht-nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen selbst bedroht. Dem wollen wir gemeinsam etwas entgegensetzen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. „Am 4. September um 15 Uhr wollen wir alle gemeinsam der Oder musikalisch beistehen und möglichst viele Menschen, Orte und Organisationen zusammenrufen, sich am Konzert an den Oderufern zu beteiligen.“

Die Aktion ist keine politische Veranstaltung

„Es handelt sich dabei nicht um eine politische Veranstaltung oder Versammlung: Jede Person kommt eigenverantwortlich und selbstorganisiert. Wir bitten explizit darum, Regeln und Betretungsverbote, die zum Beispiel um Schutzgebiete an der Oder oder auf den Deichwegen gelten, zu befolgen. Achtet auf euch und eure Mitwelt. Seid umsichtig und rücksichtsvoll und lasst keinen Müll zurück. Wir stellen uns vor, dass alle, die einzeln oder als Gruppe mitmachen wollen, sich einen Platz am Oderufer suchen, um dort Musik zu spielen, Geräusche zu machen oder einfach nur beizuwohnen (Bitte wahrt eine angemessene (akustische) Lautstärke).“

Musiker des Theaters am Rand beteiligen sich in Zollbrücke

In Zollbrücke treffen sich die Bürger des Ortes und werden von Künstlern vom Theater am Rand unterstützt. So lädt unter anderem das „Piano Power Station“ zu einem kleinen Konzert am E-Piano an die Oder.
„Auf der Facebook Seite und unter den Hashtags können Fotos und Videos hochgeladen werden“, heißt es von den Organisatoren weiter. „So hoffen wir von Tschechien bis zur Ostsee auf eure dezentrale Unterstützung. Sammelt euch in Dörfern und Städten, bringt eure Instrumente, Stimmen und Körper mit und zeigt, dass wir alle zusammen sind. Seit mit eurer Kraft und Energie füreinander, für den Fluss und für eine bessere Welt. Lasst uns viele sein!“

Gemeinsame Aktion zur Rettung der Oder

Die Kienitzer Bürgerinitiative solidarisiert sich mit dem „Aktionsbündnis lebendige Oder“. Dieser Zusammenschluss mehrerer Umwelt- und Naturschutzorganisationen kämpft seit einigen Jahren um den Erhalt des einzigartigen Ökosystems der Oder, heißt es in der Mitteilung vom Dienstag weiter.
Kontakt: action@saveoderdie.net; ww.uferloos.de/bund-infopunkt-oderbruch. Spenden über das „Aktionsbündnis lebendige Oder“ unter „Spenden an Save Oder“ unter https://saveoder.org
Weitere Informationen zum Fischsterben in der Oder finden Sie auf unserer Themenseite.