Wo immer der "Hase" Teltow/Ruhlsdorf auch hinkommt, ist der "Igel" bekannterweise bereits da. Soll heißen: Sollte die junge Jahn-Mannschaft um Trainer Gunnar Kunze das sonnabendlichen Topduell (18 Uhr) in der Kurstadthalle gewinnen, könnten die Gastgeber mit den Schützlingen des ambitionierten Gäste-Übungsleiters Gregor Höfert nicht nur Schritt halten, sondern würden nach Punkten mit dem Liga-Primus gleichziehen.
Zuletzt gab es für diesen bei der Drittliga-Reserve des Oranienburger HC einen schmeichelhaften 31:30-Auswärtserfolg, den Enrico Bolduan erst 20 Sekunden vor der Schluss-Sirene mit seinem sechsten Treffer sicherte.
In der vergangenen Spielzeit setzten sich die Randberliner im April noch mit 27:24 in der Kurstadthalle durch. An der Seitenlinie hatte seinerzeit noch Melanie Beier das Sagen bei den Gastgebern und wird auch am Sonnabend der Partie beiwohnen. "Mit Teltow/Ruhlsdorf haben wir uns in der Vergangenheit stets packende und letztlich knappe Spiele geliefert. Warum sollte es diesmal anders sein", hofft die Freienwalder Ex-Trainerin, die vor kurzem erstmals Mutterglück genießen durfte, dass sich die Dauerrivalen auch am Sonnabend wieder ein Spiel auf Augenhöhe liefern.
Stimmung ist gut
"Die Stimmung ist ausgesprochen gut und die Jungs ziehen bei den Trainingseinheiten bestens mit", freut sich Kunze auf das Spiel. Zudem hält er für den Gast viel Lob bereit. "Teltow/Ruhlsdorf ist flexibel in der Abwehr und kann blitzschnell kontern, darauf müssen wir vorbereitet sein."
"Sicherlich sind die Gäste favorisiert, aber wir rechnen uns dennoch etwas Zählbares aus. Gerade in den Heimspielen mit unseren sensationellen Fans im Rücken, sollten wir es dem Spitzenreiter das Leben ordentlich schwermachen", gibt sich auch Jahn-Kapitän Oliver Viert optimistisch.
Bereits um 15.30 Uhr trifft das zweite Jahn-Team im Landesliga-Spiel auf Berolina Lychen.