Das neue Gebäude an der Frankfurter Straße verfüge über eine Bruttogeschossfläche von 1647 Quadratmetern und ersetze drei nicht mehr bedarfsgerechte Wohnbereiche auf dem Areal, so Jeutner. Der Neubau besteht aus drei quadratischen, miteinander verbundenen Baukörpern, die für jeweils eine Wohngruppe mit zehn Personen vorgesehen sind. Die separat zugänglichen Gebäudeteile seien mit je einer Wohnküche ausgestattet. Die künftigen Bewohner leben dort in Einzelzimmern und teilen sich zu zweit ein Badezimmer. Bei einer Bauzeit von 14 Monaten investiert die Stephanus-Stiftung 4,5 Millionen Euro. Die Grundsteinlegung ist am 6. August.
Auf dem Innenhof des 1911 errichteten Waldhauses müssen zudem die Schmutz- und Regenwasserleitungen erneuert werden. Nach der sich anschließenden Neugestaltung der Außenanlagen, ist die Fertigstellung bis Ende September vorgesehen. Insgesamt setzt die Stephanus-Stiftung über 470 000 Euro für die Gestaltung ein. Im Waldhaus werden 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung betreut.