Mit dem Kleinbus, der über neun Sitze verfügt, werden die Nachwuchs-Feuerwehrleute zu Wettbewerben, Trainingslagern und Ausflugszielen gebracht. Ferner dient er dem Transport der Feuerwehrleute der drei Oderauer Wehren Neurüdnitz, Neuranft und Altreetz zum Einsatzort. Der Kleinbus, der in Neurüdnitz stationiert ist, sei das erste Feuerwehrfahrzeug, das das Amt für fünf Jahre geleast habe, erklärte Dewitz. Dann werde entschieden, ob das Amt das Auto kauft oder abgibt.
Jugendwart Dirk Regenberg dankte Amtsdirektor, Amtsausschuss, Amtswehrführung, Gemeindevertretern und der beim Amt angesiedelten Arbeitsgruppe Feuerwehr, dass sie den lang ersehnten Wunsch der Jugendfeuerwehr erfüllt habe. Bei einem Jugendgruppenleiter-Kurs, den alle Jugendwarte an der Feuerwehrschule Eisenhüttenstadt absolvieren müssen, habe er gelernt, dass es unverantwortlich sei, wenn Feuerwehrleute die Kinder mit Privatautos zu Wettkämpfen fahren. "Aus Sicht des Versicherungsschutzes ist dies verboten", sagte Regenberg.Die Investition sei gut angelegt, weil die Feuerwehren ihren Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr gewinnen, so Regenberg. Viele Wehren hätten sich bereits abgemeldet, weil der Nachwuchs fehlt. Udo Vilbrandt dankte im Namen der Eltern. "Wir freuen uns sehr auf das neue Fahrzeug, das unsere Kinder sicher transportiert."
Das erste Fahrzeug, das die Jugendwehr bekam, sei ein alter VW Bus T3 der Neutrebbiner Wehr gewesen, ergänzte Dirk Regenberg. Doch der TÜV beschied, das Fahrzeug auszumustern. Das zweite Fahrzeug sei ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) aus Kunersdorf gewesen, das Andreas Dewitz zum Kleinbus umgebaut habe. Dieses werde jetzt der Feuerwehr Harnekop zugeteilt.
Dewitz hob die Verdienste der AG Feuerwehr hervor, in der Verwaltung, Feuerwehr und Mitglieder des Amtsausschusses arbeiten. "Viele wissen, dass Feuerwehrautos rot sind, verstehen aber nicht, welcher taktischer Geräte es bedarf", betonte er. Dieses Verständnis sei durch die gute Zusammenarbeit hergestellt worden.
Der symbolischen Übergabe war eine Art Test vorangegangen, wobei Regenberg den zwölf Kindern und Eltern zwölf Fragen zu dem Unterrichtsstoff stellte, den sie bei ihren Trainingsstunden gelernt haben.