Ilm hob vor allem Großeltern, Eltern, Erzieher und Kinder hervor und verwies auf den nicht gerade kurzen Weg, der bis zur offiziellen Übergabe zurückzulegen war. Schließlich gab es den Wunsch nach Veränderung schon länger und wurde akut, als 2015 der Entzug der Betriebserlaubnis für das bisherige Gebäude auf dem Nachbargrundstück drohte.
Die seit 2003 vom Bezirksverband Brandenburg Ost der Arbeiterwohlfahrt getragene Einrichtung galt als klein und fein, erinnerte der Bürgermeister, verwies aber auch an die Enge im Altbau, die steile Treppe und vor allem den unzureichenden Brandschutz. Sein Vorgänger Uwe Siebert (parteilos) habe noch die Diskussion um Standort und Bauweise geführt.
Die Grundsteinlegung im Dezember 2017 gehörte mit zu seinen letzten Amtshandlungen. Da sollte der Neubau eigentlich schon fertig sein. Der nächste Wunschtermin im Sommer 2018 konnte ebenfalls nicht gehalten werden. Kinder der damals ältesten Gruppe, inzwischen Erstklässler, hätten sich für den Tag der offenen Tür am Sonnabend angekündigt, berichtete Kita-Leiterin Kathrin Müller gegenüber dieser Zeitung.
Karsten Ilm erinnerte an den Abriss des Birkenhof ab Ende 2016, geplant vom Ingenieurbüro Wild. Schon damals dabei – die TSU Müncheberg, die dann auch beim Neubau maßgeblich beteiligt gewesen war. Eine der Besonderheiten sei, dass dieser mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Programm für kleine Städte errichtet werden konnte, so der Bürgermeister und dankte der Unterstützung durch seinen Bad Freienwalder Amtskollegen Ralf Lehmann (CDU) sowie die Amtsdirektoren Karsten Birkholz (Barnim-Oderbruch) und Holger Horneffer (Falkenberg-Höhe). Und so sieht Ilm im Kita-Neubau auch "ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit in der Region."
Nicht unerwähnt ließ er in Anwesenheit zahlreicher Stadtverordneter deren Anteil an der Umsetzung des Vorhabens und die Ideen, Kreativität, Hartnäckigkeit und das Fachwissen von Mandy Dickhoff und Dirk Möller von der Bad Freienwalder Planconcept GmbH. "Ich bin vom Ergebnis begeistert", sagte Karsten Ilm und dankte auch den anderen ausführenden Firmen.
"Das ist eine Investition in die Zukunft", erklärte Kati Karney als geschäftsführender Vorstand des Awo-Bezirksverbands und gab zu bedenken: "Die Kinder gestalten später auch unsere Zukunft". Neben einem Korb mit Brot und Salz hatte sie einen Rotahorn und einen symbolischen Scheck für das noch gewünschte Gartenhaus mitgebracht. Kita-Leiterin Kathrin Müller gestand offen ein, manchmal nicht mehr an den Neubau geglaubt zu haben und dankte den Eltern für das Durchhalten. Danach gab es ein Programm der Kinder und weitere Geschenke.
Tag der offenen Tür im Rahmen des Tags der Städtebauförderung in der Kita im Wirtschaftshof 18 an diesem Sonnabend zwischen 10 und 14 Uhr

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