Das Verhalten eines 17 Jahre altem Jugendlichen aus Bad Freienwalde fällt nicht mehr den Bereich der Kavaliersdelikte. Wie die Polizei am 23. Januar mitgeteilt hat, sei am frühen Morgen des 22. Januar in der Regionalen Leitstelle für Feuerwehren und Rettungsdienste in Frankfurt (Oder) ein Notruf eingegangen. Am Apparat war ein 17-Jähriger, der seinen Suizid ankündigte und so einen umgehenden Rettungseinsatz ausgelöst habe, erklärte die Polizei.
Dieser Einsatz führte in die Straße Am Bahnhof in Bad Freienwalde, wo sich auch das Bahnhofsgebäude befindet und die Rettungskräfte auch den jugendlichen Anrufer antrafen.

Polizei ermittelt gegen den Delinquenten

Doch statt sich über die eintreffenden Helfer zu freuen, mokierte sich der junge Mann über die Rettungskräfte und tat alles als einen Scherz ab, so die Polizei. Zudem beleidigte er die Personen, die eigentlich zur Hilfeleistung geeilt waren.
Ein Atemalkoholtest bei dem Mann aus Bad Freienwalde erbrachte den Wert von 1,99 Promille. Letztlich fand sich der bereits bekannte Delinquent im polizeilichen Gewahrsam wieder, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.
Das Ganze habe für ihn nun aber auch juristische Konsequenzen, teilte die Polizei mit. Gegen ihn werde nämlich jetzt wegen Notrufmissbrauchs und Beleidigung ermittelt.