Jedes Amt muss in seinem Bereich die Bereitschaft absichern. Daher besteht die Amtsfeuerwehr Falkenberg-Höhe künftig nicht mehr aus drei, sondern nur noch aus zwei Löschzügen. In diesen wirken die Kameraden aus den entsprechenden freiwilligen Ortswehren.
Der ehemalige Löschzug II wurde auf die beiden anderen aufgeteilt. Künftig gehören dann zum Löschzug I die Löschgruppen der Freiwilligen Wehren aus Falkenberg, Dannenberg, Kruge sowie Wölsickendorf-Wollenberg. Neuer Ortswehrführer mit Zugstärke ist Mario Sarre. Als Stellvertreter wurden Roy Gehrke und Jens Mühlenhaupt vom Ausschuss des Amtes Falkenberg-Höhe bei der jüngsten Sitzung eingesetzt.
Der zweite Löschzug umfasst Leuenberg, Brunow, Heckelberg, Freudenberg und Beiersdorf. Dort hat künftig der stellvertretende Amtsbrandmeister, Robert Müller, als Ortswehrführer das Sagen. Seine Stellvertreter sind Rainer Kolm und Roman Zech.
„Das Personal ist rückläufig“, begründet Amtsbrandmeister Köhler die Entscheidung zur Zusammenlegung. Weil jetzt jeder Löschzug mehr Gruppen enthält, würden bei Einsätzen mehr Kameraden informiert. „Bei einem Einsatz müssen in 15 Minuten mindestens neun Kameraden einsatzbereit sein“, erklärt Köhler. Weil aber viele freiwilligen Feuerwehrmänner tagsüber einem anderen Beruf nachgehen, war dies nicht mehr gesichert.
„Die meisten Brände sind abends“, sagt Köhler. Tagsüber hingegen würde die Feuerwehr häufig zu Verkehrsunfällen gerufen. „In unserem Bereich liegen die Bundesstraßen 158, 167 und 168. Da kommt es gehäuft zu Einsätzen“, so der Amtsbrandmeister.
Grundsätzlich werde bei jedem Anruf geprüft, wie viele Kameraden benötigt werden. „Bei einem Wohnungsbrand rücken natürlich alle aus. Brennt lediglich eine Mülltonne, dann wird die Ortswehr informiert und bekommt zusätzliche Unterstützung“, erklärt der Amtsbrandmeister das System.