Nicht für alles, was der auch als Auktionator fungierende Eberswalder Udo Klewin zur Verfügung gestellt hatte, fand gleich Bieter. Kristin Speer ließ sich aber zumindest ein antikes Schränkchen mit zwei geschnitzten Adlerfiguren noch bis zum Folgetag reservieren: „Das würde schon gut aussehen“, überlegte sie. Die junge Frau, deren Eltern im Ort wohnen, war durch Zufall auf den Kunst- und Kulturmarkt an Kirche und Gemeindebaracke aufmerksam geworden.
Vorsitzender Peter Briesemeister, seine Stellvertreterin Anette Hirseland sowie weitere Mitglieder und Sympathisanten des im August gegründeten Fördervereins Dorfkirche Harnekop hatten vor und während des Festes alle Hände voll zu tun. Kristin Speer erwägt, dem Verein beizutreten. Dies wäre an diesem Wochenende mindestens der zweite personelle Zugewinn, den es neben den in der Spendenbüchse klingelnden Ergebnissen (darunter ein dreistelliger Betrag) und einfacher Werbung für das Anliegen 
Kirchensanierung gibt.
Etwa 40 Besucher waren schon morgens zum Gottesdienst gekommen. Mittags flaute der Zustrom zwar ab, doch nachmittags fanden sich weitere Interessenten ein, um die Versteigerung zu erleben, an den Ständen zu stöbern und sich mit Kaffee und Kuchen zu stärken. Auf gute Resonanz stieß auch die Ausstellung von kleinen und großen Kunstschaffenden aus der Region.
Heiner Wöhrl aus Harnekop zeigte Aquarelle von alten Dorfkirchen, seine Frau Barbara Keramik und Landschaftsbilder. Mirabell Sophie Walter, eine Schülerin aus Neuenhagen bei Berlin, stellte jahreszeitliche Motive aus, Kathrin Briesemeister Stickereien.
Die Preisträger des Kindermalwettbewerbes von MOZ und Verein wird morgen nachgereicht.