"Ich bin nicht kirchlich gebunden, aber ich fand es einfach toll", schwärmte Amtsdirektor Holger Horneffer nach dieser Art der Eröffnung. Für Christoph Strauß war es ebenfalls eine neue Erfahrung. "Ich finde es schön, dass ich als neuer Pfarrer so mit hereingenommen werde", sagte er.
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Sylvia Müller vom Gemeindekirchenrat hatte die Idee und knüpfte den Kontakt zwischen Feuerwehr und Pfarrer. Von offizieller Seite her eröffneten Holger Horneffer und Ortsvorsteher Ronald Buchholz die spannenden Wettbewerbe.
Insgesamt acht Jugendfeuerwehrmannschaften, sechs im Alter von 10 bis 14 Jahren sowie drei im Alter von 15 bis 18 Jahren legten sich im Kampf um die besten Zeiten ins Zeug. Bei den Erwachsenen kämpfen acht Mannschaften in der Königsdisziplin, dem Löschangriff Nass, um die Pokale. Als Wettkampfleiter fungierte Mario Sarre, Ortswehrführer von Dannenberg und Löschgruppenführer.
Die Sonne brannte am Vormittag unbarmherzig auf dem schattenlosen Freudenberger Sportplatz. Beim Feuerwehrsport sind jedoch kurze Hosen tabu. Der Wettkampf findet in voller Montur einschließlich schwerer Schutzschuhe und Helm statt. 60 Meter Distanz liegen zwischen der Pumpe und dem Ziel, wohin 80 Meter Schläuche verlegt und gekoppelt werden müssen, um mit dem Wasserstrahl das Ziel zu erreichen.
Sichtlich geschafft waren die Feuerwehrsportler nach dem Kräftemessen."Die Wettkämpfe machen trotzdem Spaß", stellte Paul Obst (12) fest, seit vergangenem Jahr bei der Freudenberger Jugendfeuerwehr.
"Wir wollen den Pott nach Möglichkeit behalten" riefen die Gastgeber, die vergangenes Jahr den Leuenbergern den Pokal weggenommen hatten. "Ich glaube, es war ganz gut, auf jeden Fall besser als bei den Übungen", sagte Zeno Zimmermann nach dem Wettkampf. Letztlich reichte es für Platz vier und der Pott ging wieder an Leuenberg.
Zur Siegerehrung war David Seeger von der Bad Freienwalder Feuerwehr in der Funktion als stellvertretender Kreisjugendwart angereist. Er verlieh Mario Sarre die Ehrennadel in Silber der Kreisjugendfeuerwehr, weil er in Falkenberg und Dannenberg Jugendfeuerwehren gegründet hatte. Amtsjugendwart Fabio Aquarone ernannte er zum Fachbereichsleiter für Brandschutzerziehung im Landkreis.
n Einsatzkräfte:
1. Leuenberg (32,88 Sekunden), 2. Kruge/Gersdorf (37,36) 3. Falkenberg (38,12), 4. Freudenberg (47,70), 5. Dannenberg (49,16), 6. Heckelberg (52,95), 7. Brunow (59,20), 8. Beiersdorf (67,15)
n Jugendfeuerwehr 15-18:
1. Leuenberg (35,76 Sekunden), 2. Kruge (38,08), 3. Falkenberg (40,19).
n Jugendfeuerwehr 10-14 Jahre:
1. Heckelberg/Kruge (40,82Sekunden), 2. Dannenberg (47,31), 3. Freudenberg (47,43), 4. Heckelberg (51,99), 5. Leuenberg (1,62.11), 6. Brunow (1,74.11).
n Kinderfeuerwehr: Bambini unter 10 Jahre:
Brunow/Leuenberg (1,36 Minuten)
Eingespieltes Team: Die Mitglieder der Freudenberger Feuerwehr beim Löschangriff nass. Auf heimischen Boden sollte der Pokal verteidigt werden und in Freudenberg bleiben. Am Ende reichte es nur zu Platz vier.Fotos (5): Sören Tetzlaff
Jede Sekunde zählt: Die Jugendfeuerwehren kämpfen gegen die Zeit. Nur wenige Wimpernschläge entschieden über Reihenfolge.
Der große Moment: Martin Thiel und Philipp Hübner aus Leuenberg nehmen den Pokal von Amtsdirektor Holger Horneffer entgegen.
Freudenberg richtet Amtsfeuerwehr aus
Beiersdorfer Pfarrer Christoph Strauß segnet erstmals die Wettkämpfe
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