Die Öffnungszeiten werden, so Kerstin Götter, erst einmal durch Nancy Wartenberg abgesichert, die als Bundesfreiwillige die Besucherbetreuung am und im Storchenturm fortsetzen kann. Für ihren Vater Rainer, der den Storchenturm aus dem Effeff kennt, wird die Schaffung einer weiteren Stelle noch geprüft.
Als Bundesfreiwilliger könne er nicht weiterarbeiten, auch eine andere Förderung komme nicht in Frage. "Da haben wir leider Probleme mit der Finanzierung", räumte die Geschäftsführerin ein und erinnerte in dem Zusammenhang an den Mindestlohn. Allerdings sei der Verein mit der Stadt Wriezen im Gespräch und diese habe bereits Unterstützung zugesichert. Deshalb zeigte sie sich zuversichtlich, dass bis zum Start am 1. April alle noch offenen Fragen geklärt sind.
Die Besetzung der Stelle an sich sei schwierig, sagte Kerstin Götter und verwies auf ähnliche Probleme im Haus der Naturpflege: "Egal, wie die Stellen finanziert werden, die Bewerber müssen dafür auch geeignet sein, also Fachwissen vorweisen und eigenverantwortlich arbeiten können."
Die offizielle Saisoneröffnung sei für den 11. April vorgesehen. Die in der Nachbarschaft ansässige Kindertagespflege "Naseweis" werde dann wieder mit von der Partie sein, hieß es. Und am 21. Juni soll dann mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Rathsdorf die Eröffnung des Storchenmuseums vor 40 Jahren begangen werden. Das eigentliche Jubiläum ist zwar zwei Tage zuvor, aber gefeiert werden soll an einem Sonnabend.
Rainer Wartenberg will sich unterdessen darum bemühen, dass der Storchennachwuchs in Altgaul im Juni auch beringt wird. "Das wäre eine Premiere", sagte er.
Die Saison des Storchenturms in Altgaul beginnt am 1. April. Bis Ende August ist dann Mittwoch bis Sonntag sowie an Feiertagen zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Wer für die Erhaltung und den Betrieb des Museums spenden möchte, kann das Konto für das Haus der Naturpflege nutzen: IBAN DE05 1705 4040 3901 2171 33, Verwendungszweck Storchenturm.