"Das ist schon möglich", bestätigte Martin Porath, Geschäftsführer des Gewässer- und Deichverbandes Oderbruch (Gedo). Der Verband habe das Landesamt für Umwelt (LfU) eingeschaltet. "Ich bin jetzt 15 Jahre beim Gedo, das ist mir in all den Jahren nicht passiert", erklärte Verbandsingenieur Axel Hulitschke, der sich vor Ort informierte, diese Art der Trockenlegung.
Für ihn gebe es drei mögliche Ursachen, denn er könne den Beweis nicht führen, dass die Wasserentnahme durch einen Landwirt die Ursache sein könne. Eine weitere Möglichkeit sei die Grundwasserabsenkung im Zusammenhang mit dem Bau der EUGAL-Gasleitung sowie die Trockenheit insgesamt. Da der Freienwalder Landgraben ein Landesgewässer sei, liege die Zuständigkeit beim LfU. Die Behörde gab am Dienstag keine Stellungnahme ab.