„Um die Vielfalt, das Können, die Fantasie, den Ideenreichtum und die Experimentierfreude des Handwerks im Oderbruch auf ungewohnte und spielerische Art und Weise in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken, haben wir Handwerkerinnen und Handwerker gebeten, für diese Messe einen Ring zu produzieren und zu präsentieren“, erläutert Lars Fischer. Experimente seien ausdrücklich erwünscht gewesen, denn der Ringmarkt solle Mut und Lust machen, gewohnte Grenzen zu überschreiten und Neues auszuprobieren.
Die Konzentration auf den Ring ermögliche es den Gästen der Messe, viele unterschiedliche Materialien, Bearbeitungswege und Produkte sowie die Vielfalt handwerklichen Könnens kennenzulernen. „Der Ring steht hierbei für Verbundenheit, praktisches Utensil, dekoratives Element und nicht zuletzt für das O wie Oderbruch“, so Lars Fischer weiter.
Der erste Oderbruch Ringmarkt sei ein wichtiger Baustein für den Aufbau einer Handwerksakademie am Oderbruch Museum Altranft und in diesem Sinne ein Auftakt. „Handwerk und Design sollen hier zukünftig einen festen Platz haben und dessen Neuausrichtung fördern.“
Die Besucher erwarte eine interessante Messe mit einem Rahmenprogramm für die ganze Familie. „Es wird Ringspiele geben, eine Ringmalwand ist aufgebaut, ein Musizierkreis lädt zu mitmachen ein, ein Ring aus Riesenweiden wird geflochten, es ist eine kleine Ausstellung mit Ringen aus der Museumssammlung zu sehen“, lädt Lars Fischer ein.
Alle Gäste und die teilnehmenden Handwerker seien zudem aufgerufen, nach einem Rundgang den besten Ring auszuwählen. Der Gewinner erhalte den Siegerring, den der Ortwiger Künstler Christian Masche entworfen und produziert habe. Und natürlich sei auf dem Berg-Schmidt-Hof auch für das leibliche Wohl gesorgt.
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Besondere Handwerkermesse am Pfingstsonntag auf dem Berg-Schmidt-Hof in Altranft
Ringe über Ringe: Mit dieser ungewöhnlichen Aufnahme wirbt das Oderbruch Museum Altranft für den ersten Oderbruch Ringmarkt am Pfingstsonntag auf dem Berg-Schmidt-Hof.Foto: Sven Ahlhelm